Stefan Mross hatte seinen Charme nicht zuhause gelassen

Stefan Mross hatte seinen Charme nicht zuhause gelassen

. "Mia sin fro, dass mia do sin", wurden die Zuschauer am Sonntagabend auf bayrisch von "Opa Mross" von der Bühne in der Industriekathedrale Alte Schmelz begrüßt. Er schnitt sich aus der ansonsten sehr schön weihnachtlichen Bühnen-Deko die hässlichste Tanne und "verkaufte" sie als St. Ingberter Edeltanne.

Schon da war das Eis beim Publikum gebrochen. Stefan Mross ' komödiantisches Talent begleitete die Gäste bei "Immer wieder Weihnacht" den ganzen Abend. Seine Trompete, mit der er bekannt wurde, blieb daheim. Er las Geschichten am Kamin, sang, moderierte Gäste wie Ilka Wolf, Laura Wilde, das Duo Fantasy, Oesch's die Dritten an, erzählte Witze und war ein rundum charmanter Gastgeber. Nur mit dem Namen St. Ingbert hatte er Probleme, steht der Ort doch sonst nicht auf seinem Tourneeplan. "Heute sehe ich alles", so Mross mit Blick ins Publikum, von dem locker die doppelte Menge in den Raum gepasst hätte, "sonst schaue ich ja nur in das schwarze Loch der Kamera." Unterhaltsam, abwechslungsreich und familiär war der Auftritt und stimmte trotz der Musik der Charts im ersten Teil durchaus auf Weihnachten ein.