Starke Saison von Rohrbachs Volleyballerinnen

Starke Saison von Rohrbachs Volleyballerinnen

Bei den Volleyballern des TV Rohrbach wird derzeit die gerade abgelaufene Saison analysiert und die kommende Runde geplant. Aushängeschild der Abteilung ist und bleibt die erste Damenmannschaft in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Sie schloss die Spielzeit mit 29 Punkten auf Rang vier ab. Souveräner Meister wurde mit 48 Zählern der ASV Landau vor der DJK Andernach (40) sowie dem FC Wierschem (32). In der Vorrunde hatten die Rohrbacherinnen Landau beim 3:0-Heimsieg die einzige Saisonniederlage zugefügt. Auch die DJK Andernach konnte auswärts mit 3:2 Sätzen besiegt werden.

"Wir hatten eine sehr gute Vorrunde gespielt. Dass sich aber unsere Hauptzuspielerin Christina Dräger gegen Ende der Hinserie am Knie verletzte und operiert werden musste, war für uns nicht richtig kompensierbar", sagt Abteilungsleiter Thomas Kuhn. Für sie sprang die zweite Zuspielerin Christina Klein in die Bresche. Sie machte ihre Sache gut, hatte aber zuvor nur wenig Spielpraxis.

Der TV Rohrbach spielt seit der Saison 2013/14 in der Oberliga. Nach einem fünften und vierten Tabellenplatz wurde in der Spielzeit 2015/16 sogar die Vize-Meisterschaft errungen. "Auch dieses Mal hätten wir ohne die Verletzung von Dräger um Platz zwei oder drei mitgespielt. Der ASV Landau ist ein verdienter Meister. Für uns war Rang vier letztlich okay", meint Kuhn. Man hatte sogar bei der Partie beim FC Wierschem mit Maya Schöniger und Celina Sperling zwei erst 14-jährigen Nachwuchstalenten zu Einsatzzeiten in der Oberliga verholfen. Beide machten dabei ihre Sache gut.

Überhaupt ist und bleibt beim TV Rohrbach die Nachwuchsförderung ein ganz wichtiges Thema. In der Rohrbacher Gemeinschaftsschule und neuerdings auch in der Gemeinschaftsschule Spiesen-Elversberg werden bereits Volleyball-Arbeitsgemeinschaften abgehalten. "Diese Zusammenarbeit wollen wir nun mit weiteren Schulen kontinuierlich ausbauen. Die Jugend ist unsere Zukunft - und dem wollen wir Rechnung tragen", betont der Abteilungsleiter und ergänzt: "Ich denke, es macht Sinn, im Alter von elf bis zwölf Jahren mit Volleyball anzufangen. Zuvor sind einfach die Basics noch nicht vorhanden."

Derzeit ist er auf der Suche nach einem neuen Trainer für die erste Mannschaft. Horst Dräger hat sich nach drei richtig erfolgreichen Jahren "in Rente" verabschiedet. "Wir sind optimistisch, zeitnah einen neuen Trainer präsentieren zu können", berichtet Kuhn.