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Stadt St. Ingbert fordert von Bahn Sicherheit bei der Bahnbrücke

Brücke in der Au in St. Ingbert bleibt gesperrt : Verhandlungen über gesperrte Bahnbrücke dauern weiter an

Bereits seit Juli 2018 ist die Fußgängerbrücke über die Bahnstrecke in der Au gesperrt. Viele Spaziergänger und Radfahrer ärgern sich, dass die Öffnung noch nicht erfolgt ist. Die Stadtverwaltung steht mit der Deutschen Bahn seit Monaten in Kontakt, wie sie in einer Pressemitteilung schreibt.

Auch ein Gutachten zum Zustand der Brücke liege vor. Die Widerlager der Brücke müssen demnach saniert werden. Die Sanierung und die Übernahme der Kosten hat die Deutsche Bahn zugesichert und weiterhin ein Angebot gemacht, dass die Brücke in städtisches Eigentum übergehen kann. Die Bahn selbst wird lediglich eine dreijährige Garantie für die erforderlichen Sanierungsarbeiten übernehmen.

Für die Stadtverwaltung sei dieses Angebot nicht akzeptabel. Wie die Brücke dauerhaft standsicher bleibe, könne niemand beurteilen. Käme es nach den drei Jahren zu Brückenschäden, müsste die Stadt nach der Übernahme die Kosten für den Brückenabriss und die Sperrung der ICE-Strecke übernehmen.

Dann könnten aber sechsstellige Folgekosten auf St. Ingbert zukommen. Aufgrund dieser Voraussetzungen wird die Stadtverwaltung die Brücke aktuell nicht übernehmen. Die Verwaltung stehe mit der Bahn in Kontakt, „um eine langfristige Lösung zum Wohl St. Ingberts auszuhandeln“.