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Stadt St. Ingbert erinnert an die Befreiung durch die Amerikaner

Befreiung St. Ingberts : St. Ingbert erinnert an die Befreiung der Stadt durch die US-Truppen

Weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat Oberbürgermeister Ulli Meyer für die Stadt St. Ingbert am vergangenen Freitag (20. März) mit einer Kranzniederlegung am Kreuz in der Ensheimer Straße sowohl an den Einmarsch der Amerikaner in St. Ingbert, als auch an das Ende des 2. Weltkrieges erinnert.

Ursprünglich war eine öffentliche Veranstaltung geplant, die allerdings wegen der Corona-Krise so nicht stattfinden konnte. Am 20. März vor 75 Jahren marschierten Truppen der III. Armee des Generals Patton über die Ensheimer Straße nach St. Ingbert ein. Für Ulli Meyer ein entscheidender Tag: „Es ist wichtig, sich an dieses Ereignis zu erinnern. Die Menschen hatten Angst, denn Tage zuvor wurde noch im Bliesgau gekämpft. Mit dem Einmarsch der Amerikaner war für unsere Stadt ein Krieg zu Ende, der zahllose Opfer und schreckliches Leid über die Welt brachte. Die Menschen wurden befreit: von ihrer Angst wegen der vorherigen Kämpfe und der täglichen Bombardierung St. Ingberts. Befreit aber auch vom Unrechtsregime des Nationalsozialismus.“ Dieser Tag markiert für Meyer aber auch Hoffnung und Zuversicht: „Wir können – gerade angesichts der besonderen Herausforderung – Mut schöpfen für unsere Zeit.“