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Stadt St. Ingbert bittet um selbst genähte Schutzmasken

St. Ingbert hilft! : St. Ingbert sucht genähte Schutzmasken

Wer die passenden Materialien hat und gerne helfen möchte, wird gebeten „zur Nadel zu greifen“.

Das neuartige Coronavirus stellt die Menschen vor neue, persönliche Herausforderungen. Besonders betroffen ist das Personal in den medizinischen Berufen und in der Pflege. Viele St. Ingberter Alten- und Pflegeeinrichtungen haben kaum noch medizinische Schutzmasken, die für die tägliche Arbeit unerlässlich sind. Selbst genähte Masken aus Baumwolle – sogenannte Behelfs- oder Gesichtsmasken – sind auf jeden Fall besser als gar keine, auch wenn medizinische Materialien natürlich mehr Schutz bieten.

Der Vorteil: Sie können bei 70 Grad zehn Minuten in Wasser abgekocht werden und sind danach virenfrei und wiederverwendbar. Viele fleißige Näherinnen und Näher engagieren sich bereits in St. Ingbert und fertigen solche Behelfsmasken an. Doch auch diese stoßen an ihre Grenzen, denn das dafür benötigte Material, Schrägband und Gummilitze, ist nur noch sehr schwer zu bekommen. Vielleicht findet der ein oder andere in Omas oder Mutters Nähkasten noch entsprechendes Material? Oder sucht sogar eine Beschäftigung, um die Zeit zuhause sinnvoll zu nutzen?

Die Initiative „St. Ingbert hilft“ bietet in der Dr.-Wolfgang-Krämer-Straße 22 eine Sammel- und Koordinierungsstelle an und nimmt fertig genähte Masken oder das Material dafür entgegen. Ein entsprechender Behälter steht im Eingangsbereich. Bei Bedarf können Nähmaterial oder fertige Masken auch zuhause abgeholt werden. Die Verteilung der fertigen Schutzmasken erfolgt ausschließlich an medizinische und pflegerische Einrichtungen und nicht an Privatpersonen.

Weitere Infos beim Sozialdienst der Stadtverwaltung St. Ingbert unter Tel. (06894) 13 378 oder per E-Mail an druppert@st-ingbert.de