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Stabile Gebühren und hohe Investitionen beim Abwasser

Stabile Gebühren und hohe Investitionen beim Abwasser

. Einstimmig hat der Stadtrat den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs bestätigt, mit dem die Stadt St.

Ingbert die Abwasserentsorgung organisiert. Das für die Bürger wichtigste Detail in dem Plan: Die Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser bleiben unverändert. Das heißt, der Abwasserbeitrag je Kubikmeter verbrauchtem Frischwasser beträgt 3,03 Euro, das Niederschlagswasser kostet je anrechenbarem Quadratmeter 60 Cent. Diese Sätze gelten seit Anfang 2012.

Viele neue Kanäle

Insgesamt sieht der Wirtschaftsplan des Abwasserbetriebs für dieses Jahr jeweils 8,67 Millionen Euro als Einnahmen und Ausgaben vor. Die Millionenbeiträge sind gleichzeitig Grundlage für die enormen Summen, die in das St. Ingberter Kanalnetz investiert werden müssen. Inklusive bereits im Vorjahr vergebener Aufträge sind hierfür aktuell rund 5,76 Millionen Euro vorgesehen. Wo überall Kanalerneuerungen und -sanierungen anstehen, geht aus einer langen Liste von Baumaßnahmen hervor, die der Vermögensplan des Abwasserbetriebs aufführt. Die höchsten Baukosten sind demnach mit jeweils 650 000 Euro für die Kanäle in der Eckstraße in Rohrbach sowie "Am Güterwieschen" in St. Ingbert-Mitte vorgesehen, die ab diesem Jahr erneuert werden müssen. Weitere Kanalbaumaßnahmen sind unter anderem in der Johannis-, Hobels- und Kohlen- sowie Elversberger Straße in St. Ingbert, der Oberen Kaiserstraße in Rohrbach sowie Reichenbrunner Straße in Oberwürzbach geplant. Keine dieser Kanal-Baustellen erfordert weniger als 100 000 Euro.