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„Stabat Mater“ von Haydn in der Martin-Luther-Kirche St. Ingbert

Konzert : Marias Trauer unter dem Kreuz

Das „Stabat Mater“ von Joseph Haydn erklingt in der Martin-Luther-Kirche.

Am Sonntag, 7. April, 17 Uhr, wird in der Martin-Luther-Kirche St. Ingbert das „Stabat Mater“ von Joseph Haydn aufgeführt. Die Evangelische Kantorei St. Ingbert singt unter der Leitung von Carina Brunk. Solisten sind Anne Kathrin Fetik (Sopran), Angela Lösch (Alt), Alexander Wendt (Tenor) und Vinzenz Haab (Bass). Für die Begleitung sorgen Musiker der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Daneben erklingt ein mehrsätziges „Miserere“ des böhmischen Komponisten Jan Dismas Zelenka (1679-1745) für Chor und Orchester. 1761 hatte Joseph Haydn (1732-1809) seinen Dienst bei Fürst Esterházy in Eisenstadt angetreten, wo er neben Gregor Joseph Werner als Vizekapellmeister tätig war. Nach Werners Tod übernahm Haydn auch dessen kirchenmusikalische Sparte und schuf als sein erstes kirchliches Werk 1767 das berührende „Stabat Mater“. Nach der Uraufführung am Hof der Esterházy erfuhr das Werk im März 1768 in der Kirche der Barmherzigen Brüder in Wien seine erste öffentliche Aufführung.

Dieser Aufführung folgten viele andere. Bald war das Werk auch jenseits der Landesgrenzen, in Paris, Rom, Madrid und in London bekannt. Schon zu Haydns Lebzeiten war das „Stabat Mater“ in zahlreichen Abschriften verbreitet wie kaum ein anderes seiner Sakralwerke und verbreitete seinen Ruhm als Vokalkomponist.

Die Sequenz „Stabat Mater“ ist eine christlich-poetische Trauerdichtung, die ausdrucksstark Schmerz und Trauer Marias unter dem Kreuz Jesu beschreibt. Veranstalter dieser musikalischen Einstimmung auf die Passionszeit ist der Förderverein für Kirchenmusik an der Martin-Luther-Kirche und an der Christuskirche.

Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro.