St. Ingberterin liest aus ihren Erinnerungen an Mexiko

St. Ingberterin liest aus ihren Erinnerungen an Mexiko

. Eine Lesung mit der St.

Ingberterin Ilse Hasse findet am morgigen Donnerstag, 13. Juni, um 18 Uhr in der Stadtbücherei, Kaiserstraße 71, statt. Als Ilse Hasse 2009 nach Reichenbrunn kam, hatte sie nicht nur viele farbenfrohe Gemälde im Gepäck, sondern auch ihre eigenen kleinen Geschichten. Immer wieder episodenhaft zu Papier gebracht, erzählen sie von dem bewegten Leben zwischen Deutschland und Mexiko, auf das die heute Neunzigjährige zufrieden zurückblicken kann. Nach Buchhändlerlehre und Abendstudium an der Kunstakademie begleitete die gebürtige Hamburgerin ihren Mann 1952 nach Mexiko, um dort eine neues, abwechslungsreiches Leben zu beginnen. In Monterey, Veracruz und Mexiko Stadt haben Ilse und Mogens Hasse gelebt, drei Kinder großgezogen und dabei Land und Leute kennen- und lieben gelernt. In strahlenden Aquarellen hat die gebürtige Hamburgerin die Natur mit ihrem herrlichen Artenreichtum und das bunte Leben der Menschen festgehalten, ihre Feste, ihren Alltag, ihre farbenfrohen Städte und Dörfer. Bildhaft ist auch die Sprache, in der die Autorin von ihrem Leben in Deutschland und Mexiko erzählt. Ihre Geschichten sind kurzweilig wie amüsant und nehmen hin und wieder auch das eigene Verhalten und Denken augenzwinkernd aufs Korn. In eben dieses Leben gibt Ilse Hasse einen Einblick, wenn sie aus ihren Kurzgeschichten liest und einige ihrer schönen detailreichen Aquarelle ausstellt. Der Eintritt ist frei.