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St. Ingberter marschieren für Projekte in Afrika und Indien

St. Ingberter marschieren für Projekte in Afrika und Indien

Der Hungermarsch der St. Ingberter Kirchengemeinden führt am kommenden Sonntag nach Oberwürzbach. Die Organisatoren unterstützen mit der Spendenwanderung drei Hilfsprojekte in Afrika und Indien.

St. Ingbert. Die katholischen und protestantischen Kirchengemeinden St. Ingberts laden am Sonntag, 30. September, wieder zur Teilnahme am St. Ingberter Hungermarsch ein. Die Teilnehmer treffen sich um 13.30 in der Pfarrkirche St. Konrad in der Karl-Custer-Straße. Nach einer kurzen Begrüßung und Einstimmung geht es auf die Strecke, die in diesem Jahr zur Herz-Jesu-Kirche in Oberwürzbach führt. In der dortigen Unterkirche wird Rast eingelegt, bevor es dann wieder nach St. Konrad zurückgeht. In der Unterkirche von St. Konrad findet der Hungermarsch seinen Abschluss. Es besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Imbiss und Getränken noch etwas beisammen zu sitzen.

Wer den Hungermarsch unterstützen möchte, kann dies auf verschiedene Weise tun. Entweder, indem er selbst am Hungermarsch teilnimmt und Spenden sammelt oder sich als Spender in die Teilnehmerkarte eines Hungermarschierers einträgt. Wer am Hungermarsch teilnehmen möchte, besorgt sich beim nächsten Pfarr- oder Gemeindeamt oder bei der Pfarrverbandsgeschäftsstelle in der Karl-August-Woll-Straße 33, Tel. (0 68 94) 96 30 50 eine Teilnehmerkarte.

In diese Karte lässt er sich vor dem Marsch von Verwandten, Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen einen Spendenbetrag eintragen. Diese Spenden lässt er sich dann nach dem Hungermarsch - die Teilnahme wird auf der Teilnehmerkarte bestätigt - auszahlen und überweist sie gesammelt auf das Hungermarschkonto. Natürlich sind auch Zahlungen direkt möglich auf das Konto des katholischen Pfarrverbandes St. Ingbert, Nr. 1010634580 bei der Kreissparkasse Saarpfalz - Stichwort: "Hungermarsch". Mit dem Erlös werden drei Projekte unterstützt: Schwester Karin Kraus, die als Tierärztin und Ordensfrau bei den Massai in Handeni in Tansania arbeitet, das "Komitee Cap Anamur - Deutsche Notärzte" mit einem Gesundheitsprojekt in den Nuba-Bergen des Süd-Sudans und das ökumenische Partnerschaftsprojekt "Befreiung aus der Sklaverei" der kirchlichen Hilfswerke "Misereor" und "Brot für die Welt", das sich für die Befreiung und Rehabilitation von Kinder-Sklaven in der indischen Teppichindustrie einsetzt. Vergangenes Jahr kamen rund 10 800 Euro zusammen. red