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St. Ingberter Kinos bieten Schülern ein großes Programm

St. Ingberter Kinos bieten Schülern ein großes Programm

St. Ingbert. Vom 19. bis zum 23. November veranstalten "Vision Kino - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz" und die Landeszentrale für politische Bildung in der inzwischen 11. Auflage die SchulkinoWoche Saarland

St. Ingbert. Vom 19. bis zum 23. November veranstalten "Vision Kino - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz" und die Landeszentrale für politische Bildung in der inzwischen 11. Auflage die SchulkinoWoche Saarland. "Die Idee, mit qualitätsvollen Filmen jungen Menschen politische und kulturelle Bildung zu teil werden zu lassen, ist ein fester Bestandteil des Schul-Programms im Land geworden", so der Initiator Burkhard Jellonnek, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung. Auf Einladung des Bildungsministers Ulrich Commeron haben alle Schulen mit ihren Klassen- und Fachlehrern die Möglichkeit, Vormittagsvorstellungen in den saarländischen Kinos zu besuchen und sich mit dem Medium Film auseinanderzusetzen.Auch in St. Ingbert öffnen vormittags wieder zwei Kinos ihre Häuser für gute Filme: Die Kinowerkstatt und das Neue Regina engagieren sich seit Jahren in der filmpädagogischen Arbeit und bieten den Schulen in ihrer Umgebung das SchulKinoWoche-Programm zu stark ermäßigten Preisen an. Geboten wird wie immer eine abwechslungsreiche Mischung aus aktuellen Kinofilmen, Klassikern der Filmgeschichte sowie Dokumentarfilmen für alle Altersklassen und Schulformen. Hinzu kommt unter dem Titel "Wissenschaftsjahr - Zukunftsprojekt Erde" ein Sonderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das Schülerinnen und Schüler dazu animieren soll, sich aktiv mit den Zielen und Herausforderungen der Forschung für nachhaltige Entwicklungen auseinanderzusetzen.

Diee Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt mit der norwegischen Literaturverfilmung "Mein Freund Knerten" (Klassen 1-4) sowie dem Kinderkrimi "Die kleinen Bankräuber" (Klassen 2-4) zwei Filme, die Grundschulkindern auf altersgerechte Weise Themen wie Freundschaft, Abenteuer und Gerechtigkeit näher bringen. Eine weitere norwegische Buchverfilmung im Programm ist "Anne liebt Philipp" (Klassen vier bis sieben). Der Film schildert auf realistische Weise die heftigen Gefühle, die zu Beginn der Pubertät aufbrechen können. Der Dokumentarfilm "Unser Leben" (Klassen drei bis sechs) versucht, mit großartigen Naturaufnahmen Neugierde und Sensibilität für unsere Umwelt zu wecken.

Für die Klassenstufen fünf bis zehn eignen sich insbesondere die Coming-of-Age-Geschichte "Tomboy" sowie der deutsche Abenteuerfilm "Tom Saywer" aus dem Jahr 2011. Hinzu kommen das Drama "Der Junge mit dem Fahrrad" (Klassen sieben bis zwölf), die Komödie "Ein Tick anders" (Klassen acht bis zwölf) und der kanadische Spielfilm "Monsieur Lazhar" (Klassen neun bis zwölf), der sich insbesondere mit den Themen Flucht, Asyl und Integration beschäftigt. Im "Neuen Regina" St. Ingbert bietet Betreiber Michael Pirrung Vorführungen nach Absprache an. Für Grundschulkinder stehen dabei eine ganze Reihe von ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Animationsfilmen zur Auswahl: "Hexe Lilli - Die Reise nach Mandolan" (Klassen 1-3), "Winnie Puuh" (Klassen 1-3), "Der Lorax" (Klassen 1-4) sowie "Ich - einfach unverbesserlich" (Klassen 1-4). Ein weiterer Animationsfilm im Programm ist die amerikanische Produktion "Merida - Legende der Highlands", die ebenso für die Klassenstufen vier bis sieben geeignet ist, wie die Literaturverfilmung "Vorstadtkrokodile". Des weiteren angeboten werden die Komödie "Gregs Tagebuch - umzingelt von Idioten!" (Klassen 5-10), der Animationsfilm "Hugo Cabret" (Klassen 4-8) sowie die Tragikkomödie "Vincent will Meer", die sich insbesondere zur Behandlung im Deutsch- und Ethikunterricht der Klassenstufen 7-12 eignet. Im Rahmen des diesjährigen Sonderprogramms "Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt Erde" zeigt die Kinowerkstatt zudem den Dokumentarfilm "Taste the Waste" (Klassen 8-12), der die Problematik der globalen Lebensmittelproduktion thematisiert. Vorstellungen anderer Filme sind nach Rücksprache mit Pirrung ebenfalls möglich. red

Anmeldungen zur 11. SchulKinoWoche sind ab sofort möglich. Zur Vor- und Nachbereitung der Filmbesuche im Unterricht erhalten Lehrkräfte bei der Landeszentrale für politische Bildung kostenfreie Materialien. Über die Film- und Fortbildungsangebote sowie die zahlreichen Sonderveranstaltungen der SchulKinoWoche Saarland können sich Lehrkräfte im Projektbüro unter der Leitung des Filmwissenschaftlers Stefan Lange ab sofort beraten lassen: Tel. (0 68 97) 7 90 81 03; saarland@schulkinowoche.de.

schulkino-saarland.de