St. Ingberter Baby legt Frühstart hin

St. Ingberter Baby legt Frühstart hin

Die meisten von uns werden den Start ins neue Jahr trotz Freude, Feiern, Feuerwerk schon bald wieder so schnell vergessen haben wie die mit ihm verbundenen guten Vorsätze. Unvergesslich wird die Silvesternacht hingegen den Eltern des kleinen Aaron bleiben, der kurz nach Mitternacht im Krankenhaus St. Josef in Dudweiler als erstes Baby im Saarland 2013 das Licht der Welt erblickte

Die meisten von uns werden den Start ins neue Jahr trotz Freude, Feiern, Feuerwerk schon bald wieder so schnell vergessen haben wie die mit ihm verbundenen guten Vorsätze. Unvergesslich wird die Silvesternacht hingegen den Eltern des kleinen Aaron bleiben, der kurz nach Mitternacht im Krankenhaus St. Josef in Dudweiler als erstes Baby im Saarland 2013 das Licht der Welt erblickte. Was in der saarländischen Freude über den süßen Wonneproppen mit seiner schwarzen Wuschelköpfchen etwas unterging: Der kleine Aaron, der mit zweitem Vornamen Shahin heißt, ist auch der erstgeborene St. Ingberter im neuen Jahr, wohnen seine Eltern Ramona Hauck-Deghmouche und Abdel Mounaim-Deghmouche doch in der Mittelstadt. Hier gibt es allerdings längst keine Geburtsstation mehr, so dass der Nachwuchs St. Ingberter Eltern in Homburg, Neunkirchen oder eben Dudweiler geboren wird. Der Frühstarter ins neue Jahr erinnert dabei auch an ein für Lokalpatrioten eher trauriges Jubiläum: Geschlagene zehn Jahre ist es inzwischen bereits her, dass im Kreißsaal des St. Ingberter Kreiskrankenhauses für immer das Licht ausging.Vielleicht ist es aber auch ein gutes Omen, dass ein St. Ingberter Baby den saarländischen Jahrgang der 2013 Geborenen anführt. Wäre es doch zu schön, wenn die Kurve der Geburtenstatistik in diesem Jahr vom ersten Tag an steil nach oben zeigt. Das wie das ganze Saarland alternde St. Ingbert könnte einen Kindersegen gebrauchen.

Unterdessen kommt nach der Ruhepause im tristen Regengrau allmählich wieder Leben in die öffentliche Bude. Mit den zu Ende gehenden Weihnachtsferien wird wieder Normalität einkehren. Zumal alleine ein Blick auf den Kalender zeigt, wie schnell das Jahr 2013 Fahrt aufnehmen muss. Schon seit Mitte dieser Woche jagt ein Neujahrsempfang von Vereinen und Parteien den nächsten und dann geht es in den Sälen und Hallen unserer Region nahtlos in das närrische Treiben über. Denn bereits in gut einem Monat beginnen die letzten Fastnachtstage.

Mehr von Saarbrücker Zeitung