St. Ingbert will Fair-Trade-Stadt werden

St. Ingbert will Fair-Trade-Stadt werden

Die SPD-Stadtverbandsfraktion hatte einen entsprechenden Antrag formuliert. St. Ingbert muss fünf Kriterien erfüllen, um das Siegel „Fair-Trade-Stadt“ zu bekommen. Unter anderem muss es eine Steuerungsgruppe geben.

Die Stadt St. Ingbert bewirbt sich um den Titel "Fair-Trade-Stadt". Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Die SPD-Stadtverbandsfraktion (Meier-SPD) hatte einen entsprechenden Antrag formuliert.

Wie im Internet über die Kampagne nachzulesen ist (www.fairtrade-towns.de), müssen Interessenten fünf Kriterien erfüllen, um das Siegel "Fair-Trade-Stadt" zu bekommen. Erstes Kriterium ist der jetzt gefasste Beschluss. Als nächstes muss die Verwaltung eine Steuerungsgruppe ins Leben rufen, die alle weiteren Aktivitäten koordiniert und das Einhalten der Kriterien überwacht. Sinn des Labels "Fair-Trade-Stadt" ist es, ein Zeichen für einen gerechteren Welthandel zu setzen und Kleinbauern sowie Genossenschaften in armen Ländern zu unterstützen. Um eine stärkere Berücksichtigung fairer Produkte gerade im Einflussbereich der öffentlichen Hand hatte sich jüngst auch der CDU-Stadtverband bemüht.

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