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St. Ingbert schreibt sich gesunden Lebensstil auf die Fahne

St. Ingbert schreibt sich gesunden Lebensstil auf die Fahne

In immer mehr saarländischen Landkreisen und Kommunen soll gesund gelebt werden. Das Gesundheitsministerium und die Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung haben dazu eine entsprechende Kampagne ins Leben gerufen, der sich die Stadt St. Ingbert jetzt angeschlossen hat.

Die Vertragsunterschrift von Oberbürgermeister Hans Wagner hat es offiziell gemacht: St. Ingbert ist jüngstes Mitglied im Kooperationsbündnis "Das Saarland lebt gesund". Die Stadt trat dem Bündnis im Rahmen der Eröffnung der Ingobertus-Messe als 18. Kommune bei. "Das Saarland lebt gesund" existiert seit mehr als zwei Jahren und verfolgt das Ziel, das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung zu stärken, etwa regelmäßig zur Krebsvorsorge zu gehen und gleichzeitig Lastern wie übermäßigem Alkohol-, Nikotin- und Medikamenten-Konsum den Kampf anzusagen.

Gesundheitsminister Andreas Storm nennt in einer Pressemitteilung Gründe, weshalb im Saarland ein Bündnis gegründet wurde: "Gesundheitsförderung funktioniert am besten, wenn alle an einem Strang ziehen, viele Einzelprojekte koordiniert zusammenarbeiten und im Rahmen ihrer Aktivitäten voneinander profitieren." Rund 1100 Angebote stünden laut Storm für alle Altersgruppen, von Kindergartenkindern bis zu Senioren, zur Verfügung.

Hans Wagner ist guter Dinge, dass das Angebot in St. Ingbert gut funktionieren werde, da zahlreiche Vereine und die Volkshochschule mitmachen wollen. "Wir erfinden jetzt das Rad nicht neu, aber wir können noch offensiver für das vorhandene Angebot werden", sagte der OB unmittelbar vor dem Beitritt. Das Wohlergehen und die Gesundheit der Mitbürger sei der Stadt ein wichtiges Anliegen, betonte Wagner außerdem.

Der erste Schritt ist also getan. Nun muss in St. Ingbert eine Lenkungsgruppe gebildet werden, die Arbeitsschwerpunkte festlegt und die Aktivitäten steuert. Hier ist die Stadt schon einen Schritt weiter als andere Kommunen. Die Stabsstelle für Vereine, lobte Franz Gigout, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, sei nämlich einmalig im Saarland. Die Stadt will nun noch eine separate Gründungsveranstaltung folgen lassen. Einen Termin gibt es dafür allerdings nicht - und auch nicht mehr viele weiße Flecken auf der Mitglieder-Landkarte. Als letzter Landkreis hat Merzig-Wadern seinen Beitritt angekündigt, er soll noch in diesem Jahr erfolgen.

das-saarland-lebt-gesund.de