St. Ingbert positioniert sich

Der Stadtrat St. Ingbert stimmt für neues Konzept zur Positionierung der Mittelstadt. OB Hans Wagner kündigt daraufhin die baldige öffentliche Vorstellung des Marken- und Tourismuskonzepts an. Die Familienpartei begrüßt Tourismus als Leitlinie der Stadt.

Ein Marken- und Tourismuskonzept für St. Ingbert wurde jetzt den Stadträten in ihrer Sitzung im St. Ingberter Rathaus vorgestellt. Demnächst soll das Konzept laut Oberbürgermeister Hans Wagner auch in einem "größeren Rahmen" präsentiert werden. Der Termin, so sagte er es in der Stadtratssitzung, stünde noch aus. Für die Stadträte galt es jetzt, dem vorgelegten Konzept zuzustimmen. Das passierte einstimmig.

Im Rahmen dieses Marken- und Tourismuskonzepts soll ein Konzept zur langfristigen Positionierung der Stadt entwickelt werden, das die touristische Marke St. Ingberts (Positionierung, Themen, Zielgruppen) und die dazu notwendige Markenarbeit (Strategien und Maßnahmen zur ganzheitlichen Umsetzung) klärt sowie, aufbauend auf dieser Positionierung, Aussehen und Entwicklung touristischer Produkte ableitet.

Desweiteren stellte die Familien-Partei den Antrag, einen Beschluss zu fassen, der vorsieht, Tourismus als Leitlinie der Stadt zu begrüßen und zwar aus Gründen der Attraktivität und der Lebensqualität, aus Gründen des Imagewandels, der Wirtschaft und der Arbeitsplätze. Außerdem solle die Wirtschaftsförderung mit dem Bereich Tourismus beauftragt werden, nächste Schritte eines Maßnahmenpaketes zu entwickeln. Als fester Bestandteil der Stadtentwicklung sei diese zu verankern. In einem Schritt eins sollen laut Antrag Maßnahmen zu einem Bewusstseinswandel eingeleitet werden, zum Beispiel in dem Vereine im breitesten Sinne auf diesem Weg mitgenommen würden und auch ihnen das Konzept vorgestellt würde.

Nach Vorstellung der Familien-Partei sei zudem ein neues Image der Stadt, basierend auf den Ergebnissen, zu entwickeln. Zu guter Letzt sei die Ausgründung des Verwaltungsbereiches zu einem "echten, ganzheitlichen Tourismusbüro" zu planen. Auch dem stimmte der überwiegende Teil der Stadträte zu und der Antrag wurde mit 15 Gegenstimmen angenommen.

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