St. Ingbert: OB Meyer glaubt an gute Zusammenarbeit mit neuen Beigeordneten

Kostenpflichtiger Inhalt: Beigeordnete in St. Ingbert : Oberbürgermeister Meyer glaubt an gute Zusammenarbeit

St. Ingberts neue Beigeordnete sollen den Ausbau des Radwegnetzes, eine bessere Krippenanmeldung sowie die Zusammenarbeit mit der Polizei voranbringen.

Beim Gespräch in der SZ-Redaktion im Oktober erklärte der neue St. Ingberter Oberbürgermeister Ulli Meyer zu den gewählten Beigeordneten: Er sehe in ihnen „eine gute Mannschaft“, die auch bald Geschäftszweige zugewiesen bekäme. Mittlerweile ist das passiert.

Mehrheitlich beschloss der Stadtrat die Übertragung folgender Geschäftszweige: Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtplanung an Bürgermeister Markus Schmitt (Bündnis 90/Die Grünen), Kinder und Bildung an die Beigeordnete Nadine Müller (CDU), Vereine, Sport, Demographie, Tourismus und Kultur an den Beigeordneten Albrecht Hauck (Familien-Partei) sowie Sicherheit und Ordnung, Stiftungen an den Beigeordneten Markus Hauck (CDU).

Im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung betont Meyer jetzt: „Nach dem Stillstand der vergangenen Jahre, ist die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung ein Zeichen des Aufbruchs und Willens, St. Ingbert gemeinsam voran zu bringen.“

Dass sich der Stadtrat mit großer Mehrheit für die Verteilung der Geschäftszweige entschieden hat, wertet Ulli Meyer als positives Signal für eine neue Kultur der Zusammenarbeit. Für den OB steht fest, dass die Beigeordneten ihre langjährige Erfahrung und ihr ehrenamtliches Engagement in wichtige Projekte zum Wohl der Stadt einbringen werden. „Zusätzlich werden sie themenspezifisch an internen Vorbereitungen von Entscheidungen mitwirken und St. Ingbert nach Außen bei Terminen vertreten“, so Ulli Meyer

Nach Angaben des OBs gibt es regelmäßige interne Besprechungen. Ebenso gehöre das selbstständige Arbeiten von zu Hause aus zu den Tätigkeiten der vier Beigeordneten. Und natürlich gebe es auch die persönliche Abstimmung mit ihm.

Konkrete Projekte, die man gemeinsam erarbeitet habe, sollen nach Ansicht des Oberbürgermeisters durch die Beigeordneten vorangetrieben werden. Hier denkt Ulli Meyer beispielsweise an den Aufbau einer effizienten Kindergarten- und Krippenanmeldung, an die Verbesserungen des Radwegenetzes oder ein formale Sicherheitspartnerschaft mit der Polizei. Weiter stellt Meyer klar: „Ich schätze die Kompetenz aller Vier in ihren jeweiligen Geschäftszweigen sehr hoch ein und bin überzeugt, dass sie die Kommunikation zwischen Politik und Verwaltung verbessern.“

Weiterhin versicherte der Oberbürgermeister, „dass sich jeder der Vier sehr schnell in seinen Geschäftszweig einarbeiten wird und wir alle gut zusammenarbeiten werden.“ Und Meyer sichert den Beigeordneten die Unterstützung der Verwaltung zu. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf die Zusammenarbeit“.