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St. Ingbert bewirbt sich um Corona-Modellprojekt

Brief an die Landesregierung : St. Ingbert bewirbt sich um Corona-Modellprojekt

Ein Ergebnis der jüngsten Bund-Länder-Beratungen sind zeitlich befristete Modellprojekte. Dabei sollen einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens, wie die Gastronomie, unter Auflagen wieder öffnen. St. Ingbert sieht sich dafür bestens gerüstet.

Oberbürgermeister Ulli Meyer hat in einem Brief an die Staatskanzlei vorgeschlagen, St. Ingbert zur Corona-Modellprojektstadt zu machen. „St. Ingbert hat die besten Voraussetzungen als Modellprojektstadt: Wir bauen aktuell eine flächendeckende Schnelltest-Infrastruktur auf. Die St. Ingberter Firma Abat+ hat die App Staysio zur Kontaktnachverfolgung programmiert. Ein Modellprojekt wäre eine Perspektive für unsere Vereine, unsere Gewerbetreibenden, Händler, Gastronomen und die Bürgerinnen und Bürger“, schreibt Meyer in seinem Brief.

Bund und Länder hatten sich in der Nacht zu Dienstag darauf verständigt, mit Schutzmaßnahmen, einem Testkonzept sowie der IT-gestützten Kontaktnachverfolgung einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens in diesen Regionen wieder schrittweise öffnen zu wollen.

Konkurrenz erhält die Mittelstadt von drei weiteren saarländischen Kommunen. Die Bürgermeister von Eppelborn, Illingen und Merzig boten der Landesregierung am Dienstag ebenfalls an, das Modellprojekt in ihrer Gemeinde beziehungsweise Stadt durchzuführen.