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Spohns Haus offizielles Projekt der Unesco-Weltdekade

Spohns Haus offizielles Projekt der Unesco-Weltdekade

Gersheim. Das ökologische Schullandheim Spohns Haus in Gersheim erhielt jetzt zum fünften Mal während der Didacta in Köln die Auszeichnung als offizielles Projekt der Weltdekade der Unesco (wir berichteten)

Gersheim. Das ökologische Schullandheim Spohns Haus in Gersheim erhielt jetzt zum fünften Mal während der Didacta in Köln die Auszeichnung als offizielles Projekt der Weltdekade der Unesco (wir berichteten). Hausleiter Hans Bollinger betonte, dass die Auszeichnung, die er gemeinsam mit der Umweltpädagogin Silvia Schütze von Dieter Offenhäusler, dem stellvertretenden Generalsekretär der deutschen Unesco-Kommission, überreicht bekam, insbesondere wegen der Verankerung für nachhaltige Bildungsangebote ausgesprochen worden sei. Die Konstanz, mit der man das Unesco-Gütesiegel "Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 - 2014" verliehen bekam, begründete Bollinger damit, dass "wir unsere ökologischen Projekte durch unsere vielfältigen bi- und trinationalen Maßnahmen auf die europäische Bühne gebracht haben".

Auch habe die Nationalagentur der Unesco mitgeteilt, dass die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" die Initiativen und Projekte von Spohns Haus als offizielles Projekt der Weltdekade für den Zeitraum 2013/2014 ausgewählt habe. Mit dieser Auszeichnung sei auch die Nutzung des digitalen Logos verbunden. Als Anerkennung wurde der beispielhaften Einrichtung innerhalb des Biosphärenreservates Bliesgau eine Urkunde sowie ein Stempel übergeben.

Bollinger sieht sich und sein Team in der bisherigen Arbeit bestätigt, spricht aber auch von der Motivation, den eingeschlagenen Weg unbeirrt weiter zu gehen. Er dankte allen, "die seit Jahren konsequent an unserer Sache arbeiten, aber auch der Landesregierung, die seit Jahren unser Haus gefördert hat, und damit erst ermöglicht hat, in dieser Weise zu arbeiten". Um mit einer Initiative zur nachhaltigen Mobilität beizutragen, habe man als Kooperationspartner das Umwelt- und Verbraucherschutzministerium und die Deutsche Bahn gewinnen können. Ziel sei es, die Eigeninitiative von Schülerinnen und Schülern zu fördern und sie zu ermuntern, sich mit der eigenen Mobilität und den Verkehrsmitteln aktiv auseinander zu setzten.

"Das Thema zeigt Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wie sich ihr Lebensstil direkt auf die Umwelt auswirkt und zu welchen globalen Konsequenzen er beitragen kann", so Hans Bollinger. Er kündigte an, dass die Europawoche in Spohns Haus vom 5. bis 12. Mai unter dem Thema Mobilität stehe. ott

 Stolz präsentieren (von links) Sarah Magard, Frank Grandjean und der Leiter von Spohns Haus, Hans Bollinger, die Fahne zur Auszeichnung als Projekt der Weltdekade der Unesco. Foto: Wolfgang Degott
Stolz präsentieren (von links) Sarah Magard, Frank Grandjean und der Leiter von Spohns Haus, Hans Bollinger, die Fahne zur Auszeichnung als Projekt der Weltdekade der Unesco. Foto: Wolfgang Degott

spohnshaus.de