SPD St. Ingbert SPD: Mieten in städtischen Wohnungen stunden

St. Ingbert · (red) Die SPD-Fraktion im St. Ingberter Stadtrat habe in der jüngsten Stadtratssitzung durch ihre Änderungsvorschläge bei einzelnen Tagesordnungspunkten für Entlastungen der Bürger sorgen können, so Fraktionschef Maximilian Raber in einer Pressemitteilung.

 Maximilian Raber.

Maximilian Raber.

Foto: Dunja Sauer

Die durch die Integration der Ingo-Tarife in den saarVV-Tarif entstehenden Mehrbelastungen für Grundschüler (Erhöhung der Ticketpreise um 54,58 Prozent) hätten auf Vorschlag der SPD-Fraktion verhindert werden können. Die Stadtverwaltung hat zugesagt, nach Lösungen zu suchen um die sonst auftretenden Belastungen zu verhindern. Zudem sei unter einem weiteren Tagesordnungspunkt die Stundung von Forderungen an St. Ingberter Unternehmen, die durch die aktuelle Situation in finanzielle Schwierigkeiten geraten seien, beschlossen worden. Auf Antrag der SPD sei der Beschluss auch auf städtische Wohneinheiten ausgeweitet worden.

„Aufgrund der aktuellen Situation sind die Mitarbeiter verschiedener Branchen in Unsicherheit. Durch Kurzarbeit und andere arbeitsmarktpolitische Maßnahmen kann es zu finanziellen Unsicherheiten, auch im Privaten kommen. Mit unserem Vorschlag wollen wir den Bewohnerinnen und Bewohnern städtischer Immobilien zeigen, dass sie mit ihren Nöten nicht alleine gelassen werden und nicht nur unsere St. Ingberter Betriebe im Vordergrund stehen,“ so Raber. Ein weiteres Anliegen der SPD-Fraktion sei auch die Situation der Grünschnittentsorgung. Jahreszeit- und wetterbedingt fielen derzeit in den Gärten Abfälle an. Die durch die aktuelle Situation notwendigen Schließungen der Deponie und des Wertstoffhofes führten dabei zu einem Entsorgungsproblem. Die Stadtverwaltung sei beauftragt worden, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen. Als Möglichkeiten seien der Verzicht auf die Verwiegung der Tonne oder eine kostenfreie Sonderleerung genannt worden, so Raber.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort