SPD formuliert ein klares Ziel: "Die ,Dicke Berta' muss weg"

SPD formuliert ein klares Ziel: "Die ,Dicke Berta' muss weg"

Die "Dicke Berta" muss weg: Die SPD-Stadtteilorganisation St. Ingbert-Süd hat in ihrer Sitzung in der vergangenen Woche gefordert, das Ingobertus-Standbild aus dem Kreisel in der Ensheimer Straße umgehend zu entfernen und im Städtischen Bauhof zu lagern, bis der Stadtrat über eine neue Gestaltung der Kreisel in St. Ingbert befunden hat

St. Ingbert. Die "Dicke Berta" muss weg: Die SPD-Stadtteilorganisation St. Ingbert-Süd hat in ihrer Sitzung in der vergangenen Woche gefordert, das Ingobertus-Standbild aus dem Kreisel in der Ensheimer Straße umgehend zu entfernen und im Städtischen Bauhof zu lagern, bis der Stadtrat über eine neue Gestaltung der Kreisel in St. Ingbert befunden hat. Die Statue ist nach Auffassung der Stadtteilorganisation künstlerisch misslungen und dominiere eine der wichtigsten Einfahrtstraßen in die Stadt Albert Weisgerbers. Sie stehe damit nach Meinung der Sozialdemokraten einer erforderlichen Neuorientierung St. Ingberts als Kulturstadt nach der Ära Jung buchstäblich im Wege. Darüber hinaus empfänden viele Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils die Statue als tägliche Konfrontation mit dem autokratischen Machtgehabe des Ex-Oberbürgermeisters, der sich auf Kosten der Allgemeinheit ein persönliches Denkmal setzen wollte, schreibt die SPD in einer Pressemitteilung. "Wir hoffen, dass sich eine neue Gestaltungsmehrheit im Stadtrat findet, die zusammen mit dem neuen Oberbürgermeister der Jung-Steinzeit in St. Ingbert endlich ein Ende setzt", so Franz-Josef Mast, Sprecher der SPD-Stadtteilorganisation im St. Ingberter Süden. red

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