Sozialministerin Bachmann verteilt Sachspenden an Tafel in St. Ingbert

Sozialministerin auf Tour : Ministerin verteilt Spenden an Tafel in St. Ingbert

Neben dem Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt beteiligten sich mehrere regionale Firmen und Institutionen zusammen mit dem Sozialministerium an der Spendenaktion.

Ein Tisch voller Gaben wartete am Donnerstagmittag, 5. Dezember, bei der St. Ingberter Tafel. Stollen, Lyoner, Schokolade, Pflegeprodukte, frische Clementinen, Weihnachtsgebäck, Überraschungstüten und vieles mehr standen bereit. Spenden von verschiedenen Firmen und Institutionen, die an Bedürftige verteilt werden. „All die Dinge gehen an Menschen, die nicht so viel haben wie wir“, so Monika Bachmann. Sie holte an diesem Mittag auch gleich die Ehrenamtler und die Nähgruppe der Arbeiterwohlfahrt (Awo) und Oberbürgermeister Ulli Meyer gemeinsam an den großen Tisch. „In dieser Zeit ist das ein besonderes Stück Menschlichkeit“, findet Meyer.

Die Spendenaktion ist eine Kooperation des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie mit vielen unterschiedlichen Partnern. Einige sind von Beginn an dabei, wie etwa die saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft und die Globus Handelshof GmbH, andere wie die Bäckerei Gillen sind ganz frisch im Boot. Auch der Fleischfabrikant Schwamm, Doktor Theiss Naturwaren und Ludwig Schokolade machen bei der Aktion mit.

Bachmann überreichte in St. Ingbert die Spenden an Roland Best, Doris Lehmann und Monika Malter von der Tafel. Außerdem dankte sie dem Team und allen Ehrenamtlern für ihr Engagement. „Wir sind froh, dass es euch gibt“, sagte sie und appellierte an alle saarländischen Bürger und Unternehmen, sich an der Spendenaktion zu beteiligen: „Wir tragen alle Verantwortung, auch für unsere Mitmenschen. Deshalb ist es wichtig, dass wir auch an diejenigen denken und unterstützen, die Hilfe und Unterstützung benötigen.“

In Deutschland landen jede Menge nicht verkaufte Lebensmittel im Müll. Lange nicht alles davon ist unbrauchbar, aber im Handel muss nach bestimmten Kriterien aussortiert werden. Die Grundidee der Tafeln besteht darin, diese Waren zu nutzen. Als ehrenamtliche Einrichtungen verteilen sie diese an Bedürftige. Wer Hilfe braucht, bei wem das Geld nicht reicht, kann zu den Tafeln gehen. Dort wird genau darauf geachtet, ob wirklich Anspruch besteht. Die Ausgabe erfolgt nach Anzahl der Personen im Haushalt. In St. Ingbert ist die Zahl der Bedarfsgemeinschaften gestiegen. 300 sind es hier, in Homburg, zu der die Tafel St. Ingbert als Außenstelle gehört, sind es 400. Dahinter steckt jede Menge Arbeit. Lieferungen abholen, verarbeiten, sortieren, verteilen und natürlich die Verwaltung. In St. Ingbert passiert das seit 2009.