Souveräner Meister, aber kein Aufstieg

Souveräner Meister, aber kein Aufstieg

St. Ingbert. Die Wasserballer der Schwimmfreunde St. Ingbert (SFI) 1911 haben sich in der Verbandsliga Rheinland-Pfalz/Saar souverän die Meisterschaft gesichert. Im letzten Heimspiel der laufenden Saison gab es im "das blau" einen 14:5-Heimsieg (3:1, 3:0, 3:2, 5:2) gegen den Tabellenfünften SV Saarbrücken. Damit stehen die St

St. Ingbert. Die Wasserballer der Schwimmfreunde St. Ingbert (SFI) 1911 haben sich in der Verbandsliga Rheinland-Pfalz/Saar souverän die Meisterschaft gesichert. Im letzten Heimspiel der laufenden Saison gab es im "das blau" einen 14:5-Heimsieg (3:1, 3:0, 3:2, 5:2) gegen den Tabellenfünften SV Saarbrücken. Damit stehen die St. Ingberter bereits einen Spieltag vor Rundenende mit 16:2 Punkten und 124:51 Toren als Titelträger fest. Die einzige Niederlage resultierte aus einem Urteil am grünen Tisch, als Anfang April der 14:13-Erfolg gegen den Tabellenletzten SV Friedrichsthal in eine 0:10-Niederlage umgewandelt wurde. Grund hierfür war der Einsatz eines St. Ingberter Spielers ohne gültigen Wettkampfpass.Gegen Saarbrücken hatten die Schwimmfreunde auch ohne die beiden fehlenden Stammspieler Rüdiger Schmadel und Jörg Weber die Partie von der ersten bis zur letzten Minute im Griff. Überragender Akteur auf St. Ingberter Seite war wieder einmal Spielmacher Florian Löw, der als umsichtiger Vorbereiter glänzte. Aufgrund der klaren Führung durften auch gegen Spielende hin die Talente Matthias Petersheim, Till Becker und Christina Löw ihr Können unter Beweis stellen. "Letztlich hätten wir auch mit fünf bis sechs Toren höher gewinnen können", erklärte der Wasserballwart und Spieler Holger Huber, der selbst drei Mal traf. Die weiteren Tore markierten Thomas Pink (4), Frank Schmadel (3), Florian Löw, Till Becker, Frank Spinner und Niko Basters. Hinter den Schwimmfreunden steht bereits der WSV Ludwigshafen III mit 10:6 Punkten als Vize-Meister fest.

Das letzte Saisonspiel bestreiten die St. Ingberter an diesem Sonntag um 12.15 Uhr beim Tabellenvierten Kaiserslauterner SK II. Trotz der souveränen Meisterschaft wollen die Schwimmfreunde auch in der nächsten Saison in der Verbandsliga antreten und auf ihr Startrecht in der Oberliga verzichten.

"Wir haben einfach einen zu hohen Altersdurchschnitt für die Oberliga. Derzeit kommen wir für die kommende Runde gerade einmal auf einen Kader von zwölf Spielern. Florian Löw verlässt uns aus beruflichen Gründen. Seinen Abgang können wir nicht kompensieren. Aus dem gleichen Grund will Matthias Petersheim seine Laufbahn beenden. Auch Jan Arp steht wohl nicht zur Verfügung. Und es gibt leider keine Zugänge", sagt Huber, der zumindest den 49-jährigen Torhüter Paul Kintzel zum Weitermachen überreden will. Jetzt gilt es, im von Andi Szczurkiewicz geleiteten Jugendtraining die acht vorhandenen Nachwuchsspieler weiter aufzubauen und zu versuchen, noch mehr junge Akteure in den Verein zu locken. sho

sfi1911.de

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