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Sorge um die Sicherheit der Schulkinder am Busbahnhof

Sorge um die Sicherheit der Schulkinder am Busbahnhof

Blieskastel. Mehrere SZ-Leser-Reporter haben sich in der Redaktion Blieskastel heftig darüber beklagt, dass es am neuen Busbahnhof in Blieskastel immer noch keinen Zebrastreifen beziehungsweise eine andere Überquerungshilfe auf der Straße in Richtung Von der Leyen-Gymnasium gibt. Sie sorgen sich insbesondere um die Sicherheit der Schulkinder, die morgens und nach Schulende am neuen Busbahnhof in die Busse aus- und einsteigen. Hier sei kein gefahrloses Überqueren der Straße möglich. Eine Mutter brachte es gar auf den Punkt: "Dass man so was überhaupt planen darf ohne eine sichere Überquerungshilfe, ist ein Skandal." Ein erregter Vater meinte: "Muss erst ein Kind unter einen Bus oder ein Auto kommen, bis hier etwas geschieht?"Wie die Stadt Blieskastel auf Anfrage erklärte, sei der Verwaltung die Situation bezüglich der Überquerungshilfe am neuen Busbahnhof bekannt. In dieser Sache habe auch bereits eine Rücksprache mit der Kreispolizeibehörde in Homburg bei einem Ortstermin stattgefunden. Insgesamt handele es sich bei dem Gebiet rund um den Busbahnhof Richtung Innenstadt/Paradeplatz um eine Tempo-30-Zone. "Für die Einrichtung einer Überquerungshilfe müssen dabei bestimmte Parameter erfüllt sein, weshalb das Ordnungsamt der Stadt Blieskastel nun in den kommenden Tagen Zählungen durchführen wird, wie die Schülerströme verlaufen", betonte Stadtpressesprecher Jens Welsch. Insbesondere die Schüler hätten viele verschiedene Möglichkeiten, an welchen Stellen sie die Straßen zum Busbahnhof hin überqueren können. Mit der Beobachtung der Schüler sollten die Wege herausgefunden werden, "damit etwaige Überquerungshilfen dann genau auch dort angebracht werden können, wo die tatsächlichen Verläufe sind und nicht einfach ,vorgegeben' werden und schlussendlich dann nicht genutzt werden, wenn die Fußwege andere sind", so Welsch. Diese Zählungen könnten erst jetzt vorgenommen werden, da die Schulferien abgewartet werden mussten, "um keine verfälschten Ergebnisse zu erhalten". Der neue Busbahnhof in Blieskastel war offiziell am 24. Juli dieses Jahres eröffnet worden. Am Tag darauf rollten schon die ersten Busse an.

Blieskastel. Mehrere SZ-Leser-Reporter haben sich in der Redaktion Blieskastel heftig darüber beklagt, dass es am neuen Busbahnhof in Blieskastel immer noch keinen Zebrastreifen beziehungsweise eine andere Überquerungshilfe auf der Straße in Richtung Von der Leyen-Gymnasium gibt. Sie sorgen sich insbesondere um die Sicherheit der Schulkinder, die morgens und nach Schulende am neuen Busbahnhof in die Busse aus- und einsteigen. Hier sei kein gefahrloses Überqueren der Straße möglich. Eine Mutter brachte es gar auf den Punkt: "Dass man so was überhaupt planen darf ohne eine sichere Überquerungshilfe, ist ein Skandal." Ein erregter Vater meinte: "Muss erst ein Kind unter einen Bus oder ein Auto kommen, bis hier etwas geschieht?"

Wie die Stadt Blieskastel auf Anfrage erklärte, sei der Verwaltung die Situation bezüglich der Überquerungshilfe am neuen Busbahnhof bekannt. In dieser Sache habe auch bereits eine Rücksprache mit der Kreispolizeibehörde in Homburg bei einem Ortstermin stattgefunden. Insgesamt handele es sich bei dem Gebiet rund um den Busbahnhof Richtung Innenstadt/Paradeplatz um eine Tempo-30-Zone. "Für die Einrichtung einer Überquerungshilfe müssen dabei bestimmte Parameter erfüllt sein, weshalb das Ordnungsamt der Stadt Blieskastel nun in den kommenden Tagen Zählungen durchführen wird, wie die Schülerströme verlaufen", betonte Stadtpressesprecher Jens Welsch. Insbesondere die Schüler hätten viele verschiedene Möglichkeiten, an welchen Stellen sie die Straßen zum Busbahnhof hin überqueren können. Mit der Beobachtung der Schüler sollten die Wege herausgefunden werden, "damit etwaige Überquerungshilfen dann genau auch dort angebracht werden können, wo die tatsächlichen Verläufe sind und nicht einfach ,vorgegeben' werden und schlussendlich dann nicht genutzt werden, wenn die Fußwege andere sind", so Welsch. Diese Zählungen könnten erst jetzt vorgenommen werden, da die Schulferien abgewartet werden mussten, "um keine verfälschten Ergebnisse zu erhalten". Der neue Busbahnhof in Blieskastel war offiziell am 24. Juli dieses Jahres eröffnet worden. Am Tag darauf rollten schon die ersten Busse an.

Den Tipp für diesen Artikel bekamen wir von mehreren SZ-Leser-Reportern. Wenn Sie auch Interessantes zu erzählen haben, wenden Sie sich entweder per SMS/Fax an Tel. (06 81) 59 59 800 oder per E-Mail an leser-reporter@sol.de.