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Solilauf
Runden drehen für den Wünschewagen

 Mit seinem Wünschewagen erfüllt der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Menschen in der letzten Lebensphase einen Herzenswusch.
Mit seinem Wünschewagen erfüllt der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Menschen in der letzten Lebensphase einen Herzenswusch. FOTO: ASB Saarland
St. Ingbert. Orgateam des Solilaufs in St. Ingbert entscheidet sich für neues Hilfsprojekt. Dabei werden Schwerstkranken Wünsche erfüllt. red

Das Orgateam der Gemeinde St. Pirmin und St. Michael hat sich unter mehreren Alternativen für ein neues Hilfsprojekt entschieden, das der Solilauf in St. Ingbert in diesem Jahr unterstützen wird: „Mit dem Solilauf letzte Wünsche wagen“, so lautet das Motto und zugleich der Aufruf, am 7. und 8. September im Mühlwaldstadion wieder seine Runden zu drehen. Der 14. Solilauf unterstützt damit das rein ehrenamtlich getragene und ausschließlich aus Spenden finanzierte Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes, heißt es in einer Pressemitteilung.


Der Wünschewagen erfüllt Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch und fährt sie gemeinsam mit ihren Familien und Freunden noch einmal an ihren Lieblingsort. Seit Februar 2018 rollt der Wünschewagen auch durch das Saarland. Er ist auf die Bedürfnisse der Fahrgäste abgestimmt: spezielle Stoßdämpfer, eine Musikanlage sowie ein harmonisches Konzept aus Licht und Farben machen die Reise zu einem angenehmen Erlebnis. Eine verspiegelte Rundum-Verglasung bietet einen Panorama-Blick in die Umgebung. Zugleich verfügen alle Wünschewagen über eine moderne notfallmedizinische Ausstattung, sodass das ASB-Team bei Bedarf medizinische Hilfe leisten kann. Mindestens ein Rettungssanitäter ist immer mit dabei.

Für die Schwerstkranken sind die Reisen gratis, aber die Wünsche verursachen natürlich Kosten. Damit der Projektträger in Zukunft vielen Menschen in ihrer letzten Lebensphase Freude und ein wenig Ablenkung vom Alltag schenken kann, werden die Saarländer mit ihren gelaufenen Runden diese gute Sache unterstützen.



Für 24 Stunden können ab 15 Uhr, bei Tages- wie bei Flutlicht auch in diesem Jahr wieder fleißig Runden gedreht werden. Dabei erwartet die Teilnehmer eine einzigartige Atmosphäre: Ob Rollstuhlfahrer, Mütter mit Kinderwagen, Walker, Marathon-Läufer, ob Kindergartenkind oder Rentner, ob schnell oder langsam, ob jung oder alt – jeder beteiligt sich nach seinem Leistungsvermögen.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Open-Air-Gottesdienst und Musikbands erleichtern das Rundendrehen. Auch für Speisen und Getränke für Läufer und Besucher ist bestens gesorgt. Die Gemeinde St. Pirmin und St. Michael aus der Pfarrei Heiliger Ingobertus wird bei der Veranstaltung von der DJK SG St. Ingbert unterstützt.

Alle detaillierten und aktuellen Informationen zum Solidaritätslauf, Anmeldemöglichkeit (ab August) und Spendenkarten sind ab sofort im Internet zu finden unter: www.solilauf.org und www.wuenschewagen.de.