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So lief die Verteilung kostenloser Schutzmasken in St. Ingbert

500 Freiwillige halfen in St. Ingbert : Die Mittelstadt ist (fast) mit Masken versorgt

Die Verteilung kostenloser an alle Bürger geht jetzt auch in St. Ingbert auf die Zielgerade. Nach Angaben von Stadtpressesprecher Florian Jung waren bis Dienstagabend in Rentrisch, Oberwürzbach und Hassel bereits am Dienstagabend alle vorgesehenen Fünfer-Packs mit Masken durch freiwillige Helfer in die Briefkästen aller Haushalte eingeworfen.

In Rohrbach waren die Helfer auch noch am Mittwoch unterwegs. In St. Ingbert-Mitte wurden die Masken, die an den Vortagen für alle Straßen zusammengestellt worden waren, bis Mittwochnachmittag an die Zusteller weitergegeben. Auch hier sollte bis am Donnerstag die Verteilung abgeschlossen sein.

Florian Jung lobte nochmals den Einsatz der insgesamt 500 freiwilligen Helfer, die die Stadtverwaltung und die Ortsvorsteher unterstützen. Auch beim Umpacken und Eintüten der Schutzmasken waren Freiwillige, insbesondere von der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW), eine wesentliche Stütze. „Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer hätte die Verwaltung die Verteilaktion nicht stemmen können“, so Jung.

Viele Helferinnen und Helfer waren auch notwendig, um das Verteilen der Schutzmasken in Oberwürzbach, Reichenbrunn und Rittersmühle innerhalb eines Tages zu erledigen, wie Ortsvorsteherin Lydia Schaar berichtet. Ein großer Aufwand vom Umpacken der gelieferten großen Gebinde auf Päckchen mit jeweils fünf Masken, wie sie pro Person bestimmt waren, bis hin zum Verteilen in die Briefkästen aller Haushalte seien zu erledigen gewesen.

Schon am Vormittag hatten sich zahlreiche Helfer im Dorfgemeinschaftshaus eingefunden um die gegen 10 Uhr von der Stadtverwaltung gelieferten fast 11 000 Masken in 5er-Gebinde einzutüten. Ständig wurden neue Tische aufgestellt, da immer mehr Helferinnen und Helfer spontan mit anpackten. Nach rund drei Stunden konzentrierter Arbeit war zumindest der erste Schritt erfolgreich abgeschlossen. Nun habe es gegolten, die Maskenpäckchen nebst weiteren Informationen auf die rund 35 Helfer, die sich zum Verteilen der Masken gemeldet hatten, aufzuteilen und entsprechend der Angaben der städtischen Haushaltslisten zusammenzustellen. Ein reges Kommen und Gehen – sehr diszipliniert mit Einhalten aller Vorsichts- und Abstandsvorgaben – bestimmte am Dienstagnachmittag die Situation.

Und dann ging‘s auf die Straße, versorgt mit allen erforderlichen Materialien. Alle Briefkästen in den drei Ortsteilen Oberwürzbachs wurden befüllt. „Es war deutlich zu spüren, wie wichtig jedem einzelnen der Helfer es war, für die Mitmenschen in dem Stadtteil mit anzupacken“, betont die Ortsvorsteherin.

Diese bedankte sich dann auch ganz herzlich bei allen, die mit angepackt haben. „Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus, die in kürzester Zeit alle Vorbereitungen getroffen hatten, und ganz besonders bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern in Oberwürzbach, Reichenbrunn und Rittersmühle. Das war heute wieder eine tolle Leistung, die nur Hand in Hand möglich war“, meinte Lydia Schaar.