Ortsrat St. Ingbert als Kunstjury Nessie aus Metall findet ihren Platz im neuen Park an Thume Eck

St Ingbert · Die parkähnliche Gestaltung der Freifläche an der Ecke Josefstaler Straße / Kohlenstraße (Thume Eck) macht Fortschritte. Nachdem die Abrissarbeiten, die Wandgestaltung und die Begrenzung des Platzes bereits umgesetzt sind, sind auch schon Bäume gepflanzt und Wege angelegt.

 Nessie ist diese Skulptur von Hans Peters betitelt, die an Thume Eck in St. Ingbert aufgestellt werden soll.

Nessie ist diese Skulptur von Hans Peters betitelt, die an Thume Eck in St. Ingbert aufgestellt werden soll.

Foto: Giusi Faragone/Stadt St.Ingberrt/Giusi Faragone

Eine Gestaltungsfrage hatte der Ortsrat St. Ingbert-Mitte mit der Auswahl einer Skulptur, die an Thume Eck aufgestellt werden soll, noch zu klären.

Die beiden Neffen des 2015 verstorbenen Metallbildhauers Hans Peters haben im vergangenen Jahr drei Skulpturen aus ihrem ehemaligen Skulpturengarten für den Park des Kulturhauses gestiftet (wir berichteten). Da die Schlosserei Peters aber einst zu den Gebäuden gehörte, die für den Kohlenstraßen-Durchbruch weichen mussten, kam beim Heimat- und Verkehrsverein und im Ortsrat die Idee auf, auf dem Platz an Thume Eck eine der Metallskulpturen aus dem Skulpturengarten aufstellen könnten.

Auf Nachfrage von Ortsvorsteherin Irene Kaiser haben sich Karl-Theo Peters und Wolfram Peters auch bereit erklärt, der Stadt zwei Skulpturen als Schenkung zu überlassen, wobei eine davon auf der neu gestalteten Grünfläche aufgestellt und – falls möglich – auch angestrahlt werden soll.

Bei der Auswahl unter den beiden Kunstwerken ging es ein wenig um Geschmackssachen, vor allem aber um den Schutz vor Graffiti. Der Ortsrat entschied sich schließlich einstimmig für eine Skulptur, die als Vorlage Nummer eins bezeichnet wurde. Ortsvorsteherin Irene Kaiser wusste auch noch Näheres zu dem Kunstwerk. Eine Nachfrage bei den Neffen von Hans Peters hatte nämlich ergeben, dass die Metallskulptur keineswegs, wie zunächst vermutet, namenlos war, sondern als „Nessie“ betitelt ist. Offenbar eine Anspielung auf das schottische Seeungeheuer von Loch Ness.

Die Stadtverwaltung hat jetzt den Auftrag, die Skulptur an einem ausgewählten Platz im Park an Thume Ecke aufzustellen. Ebenso sollen die entsprechenden Hinweisschilder auf den Künstler Hans Peters angebracht werden. Ein Informations-Pult, mit dem der Heimat- und Verkehrsverein an die Geschichte etwa der ehemaligen Gambrinushalle erinnern wird, soll auch seinen Platz bekommen. Beides soll angestrahlt werden.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort