Arbeiterhäuser auf der Alten Schmelz Siedlungshäuser gehören nun einer Wohnbaugesellschaft

St Ingbert · Die Genossenschaft auf der Alten Schmelz in St. Ingbert hat ihr Eigentum an die Wohnungsgesellschaft Saarland (WOGE Saar) übertragen, die Mietverhältnisse bleiben bestehen. Die Traditionen wiegen aber schwer. Das ist an ersten Unstimmigkeiten zu merken.

Schön wohnt es sich auf der „Alten Schmelz“. In der Wohnungsbaugenossenschaft zogen alle Beteiligten an einem Strang, um ein mustergültiges bewohntes Denkmal zu schaffen.

Schön wohnt es sich auf der „Alten Schmelz“. In der Wohnungsbaugenossenschaft zogen alle Beteiligten an einem Strang, um ein mustergültiges bewohntes Denkmal zu schaffen.

Foto: Peter Gaschott

Die Zukunft der Wohnsiedlung auf der Alten Schmelz scheint gesichert. Fast drei Jahrzehnte bildeten die Mieter einiger der Häuser und mehrere weitere Akteure die „Wohnungsbaugenossenschaft Alte Schmelz Albrecht Herold eG“. Gemeinsam unterhielten die Genossen die Siedlung, restaurierten nach und nach die Wohnhäuser. Zentrale Figur dabei der frühere Landtagspräsident und heutige St. Ingberter Ehrenbürger Albrecht Herold. Jetzt ist die Genossenschaft dabei, sich aufzulösen. Die Siedlung ging an einen neuen Eigentümer, die Wohnungsgesellschaft Saarland – Woge Saar. Die Mietverhältnisse bleiben, die Rechte der früheren Genossen sind weiterhin gesichert. Und doch gibt es bereits erste Unstimmigkeiten. Doch der Reihe nach.