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SGH ist im Nordsaarland krasser Außenseiter

SGH ist im Nordsaarland krasser Außenseiter

In der Handball-Saarlandliga geht das Schlusslicht SGH St. Ingbert trotz aufsteigender Formkurve als klarer Außenseiter in die Partie beim Tabellenfünften HSG Nordsaar. SGH-Rückraumschütze Patrick Richter versprüht dennoch Optimismus.

Die SGH St. Ingbert, Tabellen-Schlusslicht der Handball-Saarlandliga, bestreitet an diesem Wochenende ihre letzte Partie vor der Winterpause. Am Sonntag tritt die SGH um 17 Uhr in der Bliestalhalle in Oberthal gegen die HSG Nordsaar an. Bei St. Ingbert war in den letzten Partien trotz anhaltender Erfolglosigkeit zumindest ein Aufwärtstrend zu erkennen. Das Team von Trainer Martin Schwarz wirkt auf dem Parkett eingespielter, variabler und gedankenschneller als noch zu Saisonbeginn.

Das Auftreten des Teams bei den knappen Niederlagen gegen den Tabellensechsten HC Dillingen-Diefflen (24:27) und den Achten HSG TVA/ATSV Saarbrücken (22:25) befeuert die Hoffnung, dass die SGH mit einer starken Rückrunde doch noch das große Ziel Klassenverbleib schaffen kann. "Gegen Dillingen und Saarbrücken haben wir unnötige Niederlagen kassiert", bedauert SGH-Rückraumschütze Patrick Richter, "wir waren gleichwertig, hatten aber Schwächephasen, die uns die Punkte gekostet haben. Wenn wir diese Phasen abstellen, werden wir auch wieder Erfolg haben."

Dass St. Ingbert der Befreiungsschlag schon dieses Wochenende gelingt, scheint auf dem Papier aber eher unwahrscheinlich. Denn die HSG Nordsaar hat sich vor der Saison mit vielen talentierten Spielern aus der A-Jugend-Bundesliga verstärkt und liegt derzeit auf Rang fünf. Die HSG kann sogar noch auf Platz drei vorstoßen, wenn sie ihre beiden Nachholspiele gewinnt.

"Klar sind wir dort Außenseiter. Aber wir haben in den letzten Wochen gut trainiert, in der Liga ordentliche Leistungen gebracht und können beim Favoriten befreit aufspielen", sagt Patrick Richter kämpferisch.