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Sankt Ingbert: Zwei Autos im Klebeweiher entdeckt

Versunkene Autos in St. Ingberter Weiher : Kurioser Fund im Kleberweiher

Jugendliche entdeckten am Donnerstag die Dächer zweier versunkener Autos.

Ungewöhnlicher Einsatz für die St. Ingberter Feuerwehr und Polizei am Donnerstag. Gegen halb sechs am Abend meldeten Jugendliche der Polizei, dass zwei Autos im Kleberweiher schwimmen würden. Feuerwehr und Polizei rückten direkt aus, konnte aber Entwarnung geben: Das Wasser des Kleberweihers wird aktuell wegen Sanierungsarbeiten abgelassen. Die Dächer der beiden Fahrzeuge sind jetzt durch das Absinken des Wasserspiegels zu sehen. Nachdem die Polizei die Einsatzstelle übernommen hatte, kamen Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei des Saarlandes mit Sonderausstattung zum Einsatz. Bei deren Untersuchungen kam heraus, dass die Fahrzeuge sich bereits seit über zehn Jahren im Wasser befanden. Menschliche Überreste konnten laut Polizei nicht in den Fahrzeugen gefunden werden. Die Ermittlungen der Polizei in der Sache dauern noch an. Die Bergung der beiden Autos wird nach Polizeiangaben in den nächsten Tagen durchgeführt, wenn der Wasserspiegel weiter gesunken ist.

Im Rahmen des Einsatzes weist die Feuerwehr St. Ingbert daraufhin, dass Zuwege in Wälder und Bereiche, die durch eine Schranke abgesperrt sind, freigehalten werden müssen, um eine zügige Anfahrt der Feuerwehr oder anderer Hilfskräfte zu gewährleisten. Die Feuerwehr hatte zuvor Probleme, den Weiher zu erreichen, weil Autos von Spaziergängern den Zugang zu dem Weiher mit ihren geparkten Autos versperrten.

Foto: Florian Jung/Feuerwehr
Foto: Florian Jung/Feuerwehr

Bei zwei weiteren Einsätzen am Donnerstag und am Freitag rückte der Löschbezirk Rohrbach zu verdächtigem Rauch an den Geistkircher Hof in Rohrbach aus. Es stellte sich zum Glück heraus, dass die Quelle lediglich ein ordentlich betriebener Kamin war. Am Freitagmorgen mussten außerdem die Löschbezirke Oberwürzbach und St. Ingbert-Mitte auf die Landstraße zwischen Oberwürzbach und Rittersmühle ausrücken. Ein Ast in fünf bis sechs Metern Höhe musste mittels einer Elektrosäge abgeschnitten werden, weil er drohte, auf die Fahrbahn zu stürzen.