1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. St. Ingbert

Saints-Talente sind unter den Besten in Deutschland

Saints-Talente sind unter den Besten in Deutschland

Die Nachwuchsarbeit des TV St. Ingbert trägt Früchte. Caroline Meier und Charlotte Pfitzner nahmen jetzt mit den 70 anderen besten Basketballerinnen der Altersklasse U14 an einem Turnier in Osnabrück teil.

Zum Sichtungsturnier des Deutschen Basketballbundes (DBB) waren vor Kurzem mit Caroline Meier und Charlotte Pfitzner auch zwei Spielerinnen der TV St. Ingbert Saints geladen. Dabei suchten die Bundestrainer die Nationalspielerinnen von morgen. 72 talentierte Basketballerinnen aus Nord- und Westdeutschland waren dabei vor zehn Tagen in Osnabrück zu Gast. Heiko Czach (Co-Bundestrainer der weiblichen U20) und Imre Szittya (Co-Bundestrainer der weiblichen U16) sichteten die Mädchen des Jahrgangs 2001 mit dem Ziel, die talentiertesten U14-Basketballerinnen Deutschlands zu finden und zu fördern.

Das Sichtungs-Turnier ist Teil des 2008 ins Leben gerufenen Projektes "Talente mit Perspektive", das in diesem Jahr somit zum achten Mal stattfindet. Neben Meier und Pfitzner war aus dem Saarland noch Amely Schramm vom TV Saarlouis eingeladen.

Für den TV St. Ingbert , wo die beiden Mädchen bei Zsuzsa Boksay trainieren, war das ein Grund zur Freude. Abteilungsleiter Stefan Bier: "Unsere Trainingsarbeit im Kinder- und Jugendbereich zahlt sich aus. Durch gutes und individuelles Training haben wir nun schon im zweiten Jahr Spieler der Saints zum Talente-mit-Perspektive-Turnier schicken können. Allein die Teilnahme ist bereits eine Auszeichnung."

Die Mädchen hatten sich über den regionalen Auswahlkader des Saarlandes für die Spielgemeinschaft Saarland/Rheinland-Pfalz qualifiziert. Dort trainierten sie zusammen mit den Mädchen aus Rheinland-Pfalz, die zum Teil schon im Kader der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (wNBBL) der Towers Speyer stehen.

Mit der Spielgemeinschaft Saarland/Rheinland-Pfalz nahmen Meier und Pfitzner nun auch am Turnier in Osnabrück teil. Unter den 72 Spielerinnen wurden 24 für die Finalrunde in Heidelberg ausgewählt. Für die Saarländerinnen reichte es dabei nicht, die Konkurrenz war zu stark. Die meisten nominierten Spielerinnen stehen bereits im Kader eines wNBBL-Teams - den Talentschmieden der Damen-Bundesliga.