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Saarland: Polizei rückt in St. Ingbert nach Schüssen aus​

Großer Polizeieinsatz : Streit eskaliert: Polizei muss in St. Ingbert nach Schüssen ausrücken

Am Montagabend musste die Polizei St. Ingbert ausrücken, nachdem Zeugen Schüsse aus dem Nachbarhaus vernommen hatten. Was geschehen ist.

Ein Streit eskalierte am Montagabend, 13.06.2022, in der St. Ingberter Albert Weißgerber Allee dermaßen, dass die Polizei einschreiten musste.

Gegen 20.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte durch eine Zeugin darüber informiert, dass zwei Personen im Nachbarhaus lautstark streiten. Im Anschluss sei ein Schussgeräusch wahrgenommen worden. Auch andere Zeugen konnten diese Meldung bestätigen.

Da die Zeugen von mehreren Schüssen sprachen, wurden starke Kräfte der Polizei in den Einsatz gebracht, hierunter auch das Spezialeinsatzkommando.

Nachdem die Polizei Kontakt zu den Streitenden aufnahm, konnte aufgeklärt werden, was passiert war.

Das Ehepaar schilderte, dass sie sich verbal stritten. Worum es bei dem Streit ging, wollten sie nicht mitteilen. Sie verwiesen darauf, dass sie als Ehepaar eben streiten dürften. Der alkoholisierte Mann war in einem psychischen Ausnahmezustand, weshalb er nach dem verbalen Streit in den Garten ging und mit einer Schreckschusswaffe zweimal in die Luft schoss.

Im Rahmen von Durchsuchungsmaßnahmen der Polizei konnten in dem Haus mehrere Waffen aufgefunden und sichergestellt werden, die der Mann nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei auch legal besaß.

Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt und es bestand keine Gefahr für die Ehefrau oder andere.

Da keine weitere Gefahr von dem Mann ausging, war es nicht nötig, ihn in eine Psychiatrie oder zur Ausnüchterung zu bringen.

Während des Polizeieinsatzes war die Albert Weißgerber Allee für den Verkehr gesperrt. Gegen 1 Uhr nachts war der Einsatz beendet.