Saar-Pfalz-Bus GmbH überreicht 1000-Euro-Scheck an die Tafel

Saar-Pfalz-Bus GmbH überreicht 1000-Euro-Scheck an die Tafel

Einen Scheck in Übergröße überreichte Markus Philipp von der Saar-Pfalz-Bus GmbH dem Vorsitzenden der Homburger Tafel, Roland Best. Der freute sich nicht nur über die zunächst geltenden 915 Euro, sondern auch noch über einen Zuschuss des Handel- und Gewebevereins.

Die Saar-Pfalz-Bus GmbH hat mit einer Spendenübergabe einen Schlusspunkt hinter die jüngste Ingobertus-Messe gesetzt. Bei der Mega-Veranstaltung Anfang Oktober gehörte die Gesellschaft zu einem der 203 Aussteller. Wie gut der eigene Messe-Stand besucht war, lässt sich an der Häufigkeit der Glücksrad-Drehungen ablesen, für die Besucher einen Euro bezahlten.

Die Kasse wies am Ende einen Betrag von 915 Euro auf. Das sei zwar ein Rekordwert, sagte Markus Philipp von der Saar-Pfalz-Bus GmbH, andererseits schien er nicht allzu überrascht gewesen zu sein. "Das wurde erreicht, weil die Messe einen guten Ruf genießt." Die 915 Euro sollten eigentlich an die St. Ingberter Tafel weitergereicht werden, ein entsprechender Scheck in Übergröße war auch schon ausgestellt - bis sich kurz vor der Übergabe Messe-Leiter Jörg Benz zu Wort meldete und verkündete: "Der Verein Handel und Gewerbe wird diesen Betrag auf 1000 Euro aufrunden." Das Gute-Laune-Barometer bei Roland Best, dem Vorsitzenden der Homburger Tafel, die auch die Außenstelle St. Ingbert unterhält, stieg noch weiter an. Er dankte Jörg Benz für die Extra-Spende und der Saar-Pfalz-Bus GmbH für den Entschluss, die Einnahmen der Tafel zukommen zu lassen. Christina Marowsky von der Mobilitätszentrale am Rendezvous-Platz machte das erst möglich, indem sie sich für die Tafel aussprach. Sie begründet: "Eine Bekannte ist in die Situation geraten, dass sie wirklich nichts mehr zu essen hatte. Gemeinsam sind wir dann zur Tafel gegangen. Dort habe ich gesehen, wie hoch der Bedarf ist und dass die Menschen an allen Ecken und Enden Hilfe brauchen."

Diese Hilfe soll nun zu einem Teil aus einer Fahrtkosten-Übernahme für die Kunden der Tafel bestehen, die mit dem Bus zur Lebensmittel-Ausgabestelle im Mathildestift an die Elversberger Straße kommen. Die weiteren 500 Euro wollen Best und sein Team in ein Kühl-Aggregat investieren. Das bisherige sei vor Kurzem kaputt gegangen. Best schilderte außerdem, dass regelmäßig 120 Familien, also etwa 360 Personen durch die St. Ingberter Tafel ernährt werden. 180 von ihnen seien Kinder.

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