Rundgang über die Alte Schmelz

. Die Initiative Alte Schmelz St. Ingbert lädt am Samstag, 13. Juni, in Kooperation mit dem Biosphärenzweckverband Bliesgau um 15 Uhr zu einem spannenden Rundgang über das Gelände der "Alten Schmelz" ein: Das Werk feierte vor kurzem seinen 280. Geburtstag und ist heute als Teil von Saarstahl noch ein wichtiger Produktionsstandort.Mit dem Eisenwerk begann einst in St. Ingbert die rasante Entwicklung vom bescheidenen Waldbauerndorf zur bedeutenden Industriestadt.

Es ist Teil des von der Unesco zertifizierten Biosphärenreservates Bliesgau, das sich auch zur Aufgabe gestellt hat, die historisch gewachsenen Beziehungen zwischen Stadt und Land zu erkunden.

Kernstück des unter Denkmalschutz stehenden Ensembles ist die fast komplett erhaltene Werkssiedlung, die man zu den ältesten ihrer Art in Deutschland zählen kann. Sie vermittelt eine anschauliche Vorstellung vom Leben der Arbeiter, Angestellten und Direktoren des Eisenwerks vom frühen 19. bis zum 20. Jahrhundert.

Aber auch die ehemaligen Fabrikhallen sagen einiges aus über den technischen Fortschritt der Eisenverarbeitung von den Anfängen bis zum Industriezeitalter. Es führt die Historikerin und Natur- und Landschaftsführerin Susanne Nimmesgern, die sich seit Jahren mit der Geschichte der Alten Schmelz beschäftigt und viel über das Werk und den Alltag der Menschen dort zu berichten weiß. Treffpunkt der Teilnehmer ist am Konsumgebäude auf der Alten Schmelz. Der Rundgang dauert rund zwei Stunden, die Teilnahme kostet 4,50 Euro.

Anmeldung unter Tel. (0 68 94) 3 46 89 oder (0152) 05 66 97 21.