Rund 450 über 80-Jährige füllten die Stadthalle

St Ingbert · Hedwig und Kurt Zuckau aus St. Ingbert sind gemeinsam 182 Jahre alt und damit das älteste Paar auf dem Seniorentag.

 Kurt und Hedwig Zuckau, ältestes Ehepaar beim Seniorentag, mit Bürgermeister Pascal Rambaud (links) und Ortsvorsteher Ulli Meyer. Foto: A.-M. Meyer

Kurt und Hedwig Zuckau, ältestes Ehepaar beim Seniorentag, mit Bürgermeister Pascal Rambaud (links) und Ortsvorsteher Ulli Meyer. Foto: A.-M. Meyer

Foto: A.-M. Meyer

Senioren werden immer mehr und immer aktiver. Mit dieser guten Botschaft beim diesjährigen Seniorentag konnte Ortsvorsteher Ulli Meyer einen neuen Rekord vermelden: Mehr als 2000 Senioren im Alter von über 80 Jahren wurden zum Seniorentag eingeladen, rund 450 sind der Einladung gefolgt. Sie konnten sich bei Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen über ein abwechslungsreiches Programm freuen. Zunächst wurde es allerdings ernst, als Eleonore Meyer mit selbstverfassten Gedichten einen nachdenklichen Blick auf die aktuelle Welt- und Umweltpolitik warf. Das Thema Umwelt wurden dann tänzerisch von der Dengmerter Narrezunft aufgegriffen, die mit einem Schautanz den Zuschauern die Folgen des Vermüllens der Ozeane eindrucksvoll vor Augen führte.

Der erst elfjährige Pianist Matthis Abbing war musikalisch ein Star des Tages: Er hatte für den Seniorennachmittag eigens ein Klavierstück komponiert, das er gekonnt präsentierte. Ortsvorsteher Ulli Meyer hatte Manfred Kelleter eingeladen, der mit seinen Gedichten den St. Ingberter aus der Seele sprach. Die Laabdaler brachten mit flotter Musik Stimmung in den Saal. Von den Mitgliedern des Ortsrates wurden die ältesten Teilnehmer mit Präsenten geehrt: Mit 97 Jahren war Herbert Müller der älteste Mann, Martha Hauck, die gerade einmal zwei Monate jünger ist, war die älteste Frau an diesem Nachmittag. Das älteste Ehepaar, Kurt und Hedwig Zuckau, brachte es gemeinsam auf stolze 182 Lebensjahre. Ulli Meyer bedankte sich am Ende der Veranstaltung besonders bei den Helferinnen und Helfern der Veranstaltung aber auch den Begleitern, die sich an diesem Nachmittag die Zeit genommen hatten, die Senioren in die Stadthalle zu begleiten: "Ohne Sie wäre die Veranstaltung nicht möglich." Weitere Mitwirkende waren die Katholische Frauengruppe St. Josef, die Junge Union und Jusos.