Tastmodell zeigt Innenstadt von St. Ingbert Hier ist Anfassen ausdrücklich erwünscht

St. Ingbert · St. Ingberts Innenstadt ist um eine kleine bronzene Attraktion reicher. Auf einem Mäuerchen an der Engelbertskirche wurde ein Tastmodell der Stadt (nicht nur) für Blinde und Sehbehinderte enthüllt.

 Erste Berührungen von Mitgliedern des Blinden- und Sehbehindertenvereins, darunter die Vorsitzende Christa Maria Rupp (vorne rechts).

Erste Berührungen von Mitgliedern des Blinden- und Sehbehindertenvereins, darunter die Vorsitzende Christa Maria Rupp (vorne rechts).

Foto: Cornelia Jung

Wer das neue Tastmodell in der Innenstadt lediglich als Orientierungshilfe für Blinde und Sehbehinderte versteht, hat noch nicht erlebt, welche Sogwirkung solch eine Miniatur-City in diversen Städten auch auf alle anderen Passanten hat. Dort ist es schon Treffpunkt, Ausgangspunkt für Stadtführungen, Ort der Kommunikation und natürlich „begreiflicherweise“ ein Hingucker. Denn die veränderten Perspektiven lassen bisher wildfremde Leute miteinander ins Gespräch kommen. Es ist also kein Wunder, dass Konrad Weisgerber als Vorsitzender des St. Ingberter Heimat- und Verkehrsvereins gern solch ein Tastmodell in seiner Heimatstadt St. Ingbert haben wollte.