Romanische Kirchen am Mittelrhein mit der KEB besuchen

Romanische Kirchen am Mittelrhein mit der KEB besuchen

Bei einer Tagesfahrt am Samstag, 21. Februar, mit Baudirektor und Architekt Hans-Günter Marschall werden unter anderem der Limburger Dom, die Justinuskirche in Höchst und die Felsenkirche in Idar-Oberstein besichtigt.

Die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) lädt am Samstag, 21. Februar, zur Tagesfahrt "Romanische Kirchen am Mittelrhein" mit Baudirektor und Architekt Hans-Günter Marschall ein. Der Limburger Dom : Das Datum der Grundsteinlegung des heutigen Doms ist nicht bekannt. Dendrochronologische Untersuchungen und die stilkritische Betrachtung der untersten Ebene der vorhandenen Bauplastik geben jedoch Aufschluss über den Baubeginn, der um 1180/90 anzusetzen ist. Die Justinuskirche in Höchst: Die dreischiffige Basilika stammt aus der Zeit nach 830. Der spätgotische Hochchor entstand ab 1441. Die große Bedeutung der Justinuskirche gründet sich einerseits auf ihre bedeutende Bauplastik (vor allem die karolingischen Kapitelle und das spätgotische Nordportal), andererseits darauf, dass sie eine der wenigen fast vollständig erhaltenen frühmittelalterlichen Kirchen ist und seit rund 1150 Jahren ununterbrochen als Kirche genutzt wird. Die Geschichte der Kirche hängt eng mit der der Stadt Höchst zusammen. Die erste bekannte urkundliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahr 790. Erzbischof Otgar von Mainz ließ in Höchst eine für die damalige Zeit recht große, dem Bekenner Justinus geweihte Kirche errichten. Sie diente zunächst als Pfarrkirche. Die Gebeine des Namenspatrons St. Justinus wurden in die neue Kirche gebracht, wo sie etwa 450 Jahre lang blieben. Die Felsenkirche in Idar-Oberstein: Auf den Fundamenten einer älteren Höhlenburg ließ Wirich IV. von Daun-Oberstein zwischen 1482 und 1484 die Felsenkirche errichten. Oberhalb der Felsenkirche ragen eine Felswand und die Burg Bosselstein empor. Unterhalb liegen Häuser des Stadtteils Oberstein. Um das Innere der Kirche zu betreten, muss man durch einen in den Felsen geschlagenen Tunnel gehen.

Anmeldung bei der KEB, Tel. (0 68 94) 9 63 05 16 oder E-Mail: kebsaarpfalz@aol.com.