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Rohrbach: Zoff um freie Parkplätze in der Kirkeler Dell

Rohrbach: Zoff um freie Parkplätze in der Kirkeler Dell

Rohrbach. Der Streit schwelt schon lange, kürzlich hat er Eingang in die Akten der St. Ingberter Polizei gefunden: In der Oberen Kaiserstraße in Rohrbach gibt es auf Höhe des ehemaligen Forsthauses, in dem heute der "Rohrbacher Pflegedienst Bleif" residiert, Zoff um freie Parkplätze. In der Seitenstraße Kirkeler Dell ist ein öffentlicher Parkplatz mit sechs Stellplätzen

Rohrbach. Der Streit schwelt schon lange, kürzlich hat er Eingang in die Akten der St. Ingberter Polizei gefunden: In der Oberen Kaiserstraße in Rohrbach gibt es auf Höhe des ehemaligen Forsthauses, in dem heute der "Rohrbacher Pflegedienst Bleif" residiert, Zoff um freie Parkplätze. In der Seitenstraße Kirkeler Dell ist ein öffentlicher Parkplatz mit sechs Stellplätzen. Er wird von der Firma gerne genutzt. Offensichtlich zum Ärger anderer Parkplatzsuchender. Nachdem Fahrzeuge der Firma und Autos der Mitarbeiter beschädigt wurden, haben diese bei der Polizei Anzeige erstattet. Wie die Inspektion erläutert, beziehen sich diese Anzeigen auf Kratzer im Lack und einen Vorfall, der schon weiter zurückliegt. Im Frühjahr 2008 wurden demnach an einem Fahrzeug die Schrauben eines Rades gelockert. Die Bleif-Mitarbeiter haben gegenüber der Polizei den Verdacht geäußert, der oder die Täter könnten aus der Nachbarschaft stammen.Eine 44-Jährige, die nahebei in der Oberen Kaiserstraße wohnt, ärgert sich über den Generalverdacht, unter den die Anwohner ihrer Meinung nach gestellt werden. Sie bestätigt aber Schwierigkeiten mit der Firma: "Die Autos parken, wie sie wollen." Nicht nur die kleine Parkfläche, auch auf den Bürgersteigen, manchmal vor ihrem eigenen Haus, stünden die Fahrzeuge. Die Rohrbacherin: "Als Fußgänger kommt man nicht mehr durch." Gespräche mit Firmen-Mitarbeitern hätten nichts gebracht.Rainer Bleif, Chef der Tagespflege im Forsthaus, sagt hingegen: "Wir sind so eingestellt, dass wir mit den Leuten reden." Doch manche Dinge verwunderten ihn: "Ich hatte schon mein Auto an der Straße stehen mit einem Zettel dran mit dem Hinweis ,letzte Verwarnung'". Das liege schon vier Jahre zurück. Seitdem habe es Beschädigungen der Autos gegeben. Wobei der Chef betont, er wolle niemanden als Täter hinstellen: "Wir wissen nicht, wer das macht." Kratzer, platte Reifen und lose Radschrauben habe er seit 2005 erlebt. Er betont, die Fahrzeuge des Unternehmens, drei Kleinwagen und drei Busse, die Menschen in der Tagespflege morgens zum alten Forsthaus brächten und abends vor der Tür stünden zum Rücktransport, nutzten lediglich öffentliche Flächen, die jedem zur Verfügung stehen. Das Forsthaus habe er 2004 erworben. Bei der Stadt St. Ingbert sind die Probleme in der Oberen Kaiserstraße nicht bekannt. Pressesprecher Wilfried Trapp sagt aber: "Wir werden das überprüfen." mbe