Retter testeten den gemeinsamen Einsatz bei Festo

Retter testeten den gemeinsamen Einsatz bei Festo

Rohrbach. Bei einer im Vorfeld nicht angekündigten Großübung auf dem Werksgelände der Festo in Rohrbach kamen am Samstagmittag rund 180 Kräfte verschiedener Hilfsorganisationen zum Einsatz. Nachdem ein Großbrand im CSC (Customer Service Center), dem größten Logistikzentrum des Unternehmens, angenommen wurde, forderte die Festo-Werksfeuerwehr Unterstützung bei der Brandbekämpfung an

Rohrbach. Bei einer im Vorfeld nicht angekündigten Großübung auf dem Werksgelände der Festo in Rohrbach kamen am Samstagmittag rund 180 Kräfte verschiedener Hilfsorganisationen zum Einsatz. Nachdem ein Großbrand im CSC (Customer Service Center), dem größten Logistikzentrum des Unternehmens, angenommen wurde, forderte die Festo-Werksfeuerwehr Unterstützung bei der Brandbekämpfung an. Sämtliche Löschbezirke der Feuerwehr St. Ingbert, Einheiten der Feuerwehren aus Homburg, die Messfahrzeuge der Feuerwehren aus Illingen und Blieskastel, die Berufsfeuerwehr Saarbrücken sowie die Führungsfahrzeuge von Technischem Hilfswerk und des Deutschen Roten Kreuzes (Katastrophenschutz) des Saarpfalz-Kreises wurden mit insgesamt 30 Fahrzeugen in die Übung eingebunden. Der Leiter der Abteilung Unternehmenssicherheit bei Festo, Andreas Schrahe, war eigens aus der Konzern-Zentrale in Esslingen gekommen und arbeitete in der Übungsleitung mit. Laut Schrahe lagen die Schwerpunkte in diesem groß angelegten Szenario in der Zusammenarbeit der externen Kräfte mit der Werksfeuerwehr und im Ausbau der Ortskenntnis für Externe auf dem weitläufigen Firmengelände. Klaus Utfeld, Personalleiter und Vertreter des Standorts Rohrbach, war mit dem Übungsverlauf zufrieden. Man habe die wichtige Erkenntnis gewinnen können, dass durch einen strukturierten Einsatzablauf und die schnelle, reibungslose Kooperation im Ernstfall für Mitarbeiter und die Bevölkerung höchstmögliche Sicherheit gewährleistet sei. Auch der St. Ingberter Wehrführer Timo Meyer zog ein positives Resümee. Er hatte neben dem Test die Sicherheit der Stadt im Blick. Strategische Löschfahrzeuge und die Komponente technische Hilfe wurden auf Einsatzbereitschaft gesetzt und aus dem Übungsgeschehen zur Absicherung echter Einsätze herausgehalten. In kleineren, regelmäßigen Übungen wird die generelle Zusammenarbeit bereits seit einigen Jahren geprobt. red

Mehr von Saarbrücker Zeitung