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Reservisten in Hassel haben neuen Vorstand gewählt

Reservistenkameradschaft Hassel : Hasseler Reservisten stehen vor einem Neuanfang

Die Hasseler Reservistenkameradschaft (RK) hat zumindest teilweise eine neue Führung gewählt. In der gut besuchten Mitgliederversammlung im RK-Heim auf dem Eisenberg, die von Landesschatzmeister Stephan Schweitzer geleitet wurde, wurde Josef Klam mit großer Mehrheit zum 1.Vorsitzenden gewählt.

Stellvertretender Vorsitzender wurde Jens Terlaak. Kassenwart Wolfgang Gries und Schriftführer Stefan Jakobi wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neue Kassenrevisoren sind Christian Jentes und Axel Hilpert, ihre Stellvertreter Michael Stoltz und Eberhard Koch. Zu Landesdelegierten gewählt wurden Jens Terlaak, Wolfgang Gries und Stefan Jakobi. Ihre Stellvertreter sind Christian Jentes, Axel Hilpert, Frank Mohr und Gerhard Schneider. Klam ist als 1.Vorsitzender automatisch Landesdelegierter.

Der scheidende Vorsitzende Jürgen Wittmer, der die Geschicke der Hasseler Reservistenkameradschaft acht Jahre lang bestimmt hatte und aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierte, ließ in seinem Bericht die Entwicklung der vergangenen Jahre Revue passieren. Die RK Hassel zählt zu den aktivsten Kameradschaften im Saarland. Im Durchschnitt nimmt sie 120 bis 130 Termine pro Jahr wahr. In den ersten Jahren nach der Übernahme des Vorsitzes habe die Arbeit viel Spaß gemacht, so Wittmer. In den letzten Jahren sei das Engagement in der Mitgliederschaft allerdings zurückgegangen. Bei vielen Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Salzmarsch, sei die RK auf fremde Hilfe angewiesen. Das Frühlingsfest habe in diesem Jahr ausfallen müssen, da zu wenig Helfer für den Auf- und den Abbau zur Verfügung gestanden hätten. Personalmangel habe vor vier Jahren auch zum Streichen des zweiten monatlichen RK-Abends geführt. Der Internet-Auftritt der RK liege seit dem Verlust der Fachkraft im Argen. Wittmer dankte ausdrücklich und namentlich den Mitgliedern, die sich trotz Erkrankungen engagiert hatten.

Die Aussprache über den Bericht verlief kontrovers. Der neue Vorsitzende Josef Klam, der in den 80er und 90er Jahren bereits 18 Jahre den Vorsitz innegehabt hatte, dankte seinem Vorgänger für die Arbeit, die viel Zeit beansprucht habe. Mit einem Neuanfang sollen Geselligkeit und Kameradschaft gefördert werden. So soll der zweite monatliche RK-Abend wieder eingeführt werden. Er hoffe auf Harmonie, so Klam. Die Weihnachtsfeier am 13. Dezember werde stattfinden, auch wenn nur wenige Anmeldungen vorliegen sollten. Der Salzmarsch, für dessen Organisation viele Helfer notwendig sind, wird 2020 ebenso stattfinden wie das Frühlingsfest im Fröschenpfuhl am 1.Mai. Letzteres allerdings im Vergleich zu den Vorjahren in kleinerem Rahmen.