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Regina-Kino in St. Ingbert öffnet am Pfingstmontag wieder

Kino in St. Ingbert : Regina-Kino öffnet am Pfingstmontag wieder

Nach elf Wochen Zwangspause startet das Neue Regina Kino in St. Ingbert als eines der ersten Kinos im Saarland ab Pfingstmontag, 1. Juni, den Spielbetrieb. Die Wochen der Schließung wurden dazu genutzt, umfangreiche Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten durchzuführen.

In Kinosaal 1 wurde die komplette Bestuhlung erneuert. Die Besucher erwartet nun knapp 100 neue und bequemere Sitze, die zudem über einen von vielen Leuten gewünschten Getränkehalter in den Armlehnen verfügt. Auch die komplette Soundanlage wurde erneuert.

Im Kino 2 wurden alle Sitz- und Rückpolster grundgereinigt. Im Foyer und den Toilettenanlagen erwartet den Kinobesucher die größten Veränderungen. Die alte Süßwarentheke, welche noch vom Vorbetreiber aus Anfang der 2000er stammte und nicht mehr zeitgemäß war, wurde abgerissen.

Eine vom Ladenbauer eigens für Kinozwecke angefertigte Theke mit passendem Thekenrückschrank präsentiert Popcorn, Nachos, Süßigkeiten und Getränke. Die Toilettenanlagen wurden ebenfalls entkernt und von Grund auf renoviert. Diese Arbeiten fanden bereits im vergangenen Jahr statt.

Auch personell gab es eine Veränderung. Ab sofort übernimmt die Theaterleitung im Neuen Regina Morris Rödiger, der zuvor in einem Kinocenter in Nordrhein-Westfalen in gleicher Position angestellt war. Um besser mit seinen Kunden in Kontakt treten zu können, hat Rödiger eine Facebook-Seite des Kinos eingerichtet, über die er persönlich jederzeit für Anregungen, Fragen und Antworten erreichbar ist.

Zum Start hat sich die Kinoleitung bewusst für den Pfingstmontag entschieden, um gerade Familien mit Kindern eine Freizeitmöglichkeit für den Feiertag zu bieten. Als Familienfilme laufen unter anderen „Trolls World Tour“ in 3D und „Lasse“. Im Abendprogramm laufen unter anderem die Filme „Night Life“ und „Birds of Prey“. Als Specials zur Wiedereröffnung gibt es als besonderen Film die Buchverfilmung „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ und am Dienstag, 2. Juni, läuft der erste Teil der „Hobbit“-Trilogie auf der großen Leinwand.

Der Eintritt dazu kostet fünf Euro. „Die Schutz- und Hygienevorschriften der Landesregierung werden natürlich eingehalten“, versichert Theaterleiter Rödiger.