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Rauchmelder alarmiert die Feuerwehr in St. Ingbert

Containerbrand und Hilfeleistung : Viermal musste die Feuerwehr in St. Ingbert ausrücken

Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert Mitte musste am Donnerstag und Freitag (29. und 30. April) zu vier Einsätzen in St. Ingbert ausrücken. Zwei Brände beschäftigten dabei bereits am Donnerstagabend und in der Nacht auf Freitag die freiwilligen Helferinnen und Helfer.

Am Waldfriedhof stand kurz nach 18 Uhr ein Altpapiercontainer in Flammen. Feuerwehrleute löschten unter schwerem Atemschutz den brennenden Kunststoffcontainer mit Wasser ab und deckten im Anschluss die Brandstelle mit Schaum ein. Die Flammen beschädigten weitere Kleidersammelcontainer. Zu einem weiteren Brandeinsatz rückten die Feuerwehrfrauen und Männer um 1.45 Uhr in der Nacht aus. An einer Werkstatt in der Kohlenstraße brannte ein Palettenwagen mit Unrat. Zwei Feuerwehrleute löschten die Brandstelle mit einem Strahlrohr ab. Die beiden Einsatzkräfte konnten weiteren Schaden verhindern.

Am Freitagmittag, 30. April, rückten die Einsatzkräfte ins Blumenviertel aus. Eine ältere Dame war in ihrer Wohnung gestürzt und konnte die Tür selbstständig nicht mehr öffnen. Die Feuerwehr öffnete mit Spezialwerkzeug gewaltfrei die Tür, so dass der Rettungsdienst die Frau medizinisch versorgen konnte.

Ein Brandalarm in einem Mehrparteienhaus im Winnweg sorgte zudem für einen weiteren größeren Feuerwehreinsatz. Gegen 16:10 Uhr löste ein Rauchmelder in einer Wohnung aus. Alle Bewohner verließen das mehrstöckige Gebäude. Da niemand die Tür öffnete, verschaffte sich die Feuerwehr Zutritt zur Wohnung. Die Bewohnerin war nicht zu Hause. Die Ursache für die Auslösung des Rauchmelders konnte nicht festgestellt werden. Die Feuerwehr beendete den Einsatz nach rund 30 Minuten.

Die sogenannte Hexennacht verlief für die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert nach deren Angaben ohne Einsätze.