Pur Bike in St. Ingbert Die „Pur-Bike“ lockte rund 600 Radler an

Oberwürzbach · Start und Ziel war Gut Ettental. Die Veranstaltung ein eine gelungene Werbung für St. Ingberts Mountainbike-Strecke.

 Radfahrer aus der ganzen Region gingen am Sonntag bei der Veranstaltung Pur-Bike bei Gut Ettental an den Start.

Radfahrer aus der ganzen Region gingen am Sonntag bei der Veranstaltung Pur-Bike bei Gut Ettental an den Start.

Foto: Jörg Martin​

Das Gut Ettental in Rittersmühle war am vergangenen Sonntag Austragungsort der diesjährigen Saisoneröffnung der „Pur-Bike“. Dort befand sich der Start und das Ziel der Veranstaltung, die, wie schon 2023, die seit 15 Jahren bestehende Mountainbike-Strecke „Pur“ populärer machen soll. Rund 600 Menschen gingen an den Start.

Die rund 120 Kilometer lange Strecke ist vorwiegend nur Einheimischen bekannt, was sich ändern soll. „Das Ganze soll regelmäßig sein, und wir haben auch E-Bikes zugelassen“, verrät Markus Appelmann im Gespräch mit unserer Zeitung. Er ist Geschäftsführer der Eventagentur inMEDIA bei Mainz und Organisationsleiter Pur-Bike. Das Unternehmen fungierte im Auftrag der Stadt St. Ingbert als Veranstalter. Die Freiwillige Feuerwehr Oberwürzbach sorgte für das leibliche Wohl.

Die Teilnehmer kamen dabei nicht nur aus der näheren Umgebung. Auch Biker aus Luxemburg, Frankreich und Wiesbaden testeten das Angebot. Dank zahlreicher Sponsoren entstanden ihnen keine Kosten. „Viele schwärmten auch von der tollen Location, nämlich dem Gut Ettental. Unser Dank gilt der Familie Schmidt von Schwind von Hohnhorst, die uns das Gelände zur Verfügung gestellt hat“, schwärmt Appelmann. Ein weiterer Vorteil war die ausreichende Parkplatzkapazität. Die attraktive Umgebung sorgte auch dafür, dass man die Strecke quasi neu entdecken konnte. Eine Teilnahme war auch kurzfristig möglich. So sorgte vor allem das gute Wetter am Samstag dafür, dass in Minutentakt online Anmeldungen für den Muttertag eingingen.

Ein weiterer Punkt: Man wollte den Leistungsdruck herausnehmen. Deshalb gab es auch keine Zeitnahme, somit auch keine Sieger, da ja kein Wettbewerb. Dafür war die Struktur der Teilnehmer vielseitig: Die Altersspanne reichte von vier bis 82 Jahren und es waren, neben den Mountainbikern, auch E-Bike- und Einrad-Fahrer dabei. Letztere sind bei derartigen Veranstaltungen sonst üblicherweise ausgeschlossen. Die Strecken waren für Familien genauso geeignet wie für sportlich ambitionierte Teilnehmer. Der Bereich der Pur wurde ebenso mit einbezogen, wie fremde Teile. Die Strecke 1 Pur-Bike Smart hatte eine Länge von 16 Kilometer und 350 Höhenmeter. Die Strecke 2 Pur.Bike Expert hatte eine Länge von 31 Kilometer und 700 Höhenmeter. Und die Strecke 3 Pur.Bike Pro hatte eine Länge von 36 Kilometern und 1000 Höhenmetern. Rund 1500 Pfeilschilder entlang der Strecke mussten platziert werden.

„Ich bin sehr begeistert von der Veranstaltung“, verrät uns Timo Messemer aus Elversberg. Er ist mit einer Gruppe dabei. „Es ist gut organisiert und macht Spaß. Irgendjemand muss die Schilder verdreht haben. Das hat uns aufgehalten. Und die E-Biker sollte man getrennt vorher starten lassen, das ist für den Ablauf besser“, findet Patrick Detemple aus der gleichen Clique.

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