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Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert vom 24. bis 27. Januar

Kinowerkstatt St. Ingbert : Kinowerkstatt zeigt Ophüls-Filme

Von Freitag bis Sonntag sind vier Wettbewerbs-Arbeiten zu sehen.

In der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, sind am Wochenende ausgewählte Filme des diesjährigen Max-Ophüls-Festivals zu sehen: Eröffnung ist am Freitag, 24. Januar mit dem Wettbewerbs-Spielfilm „Lovecut“ (Schweiz, Österreich 2020) mit Sara Toth, Kerem Abdelhamed, Maximilian Kuess, Luca von Schrader, Valentin Gruber, Melissa Irowa und anderen (FSK ab 16). Die Lebenswege von sechs Jugendlichen kreuzen sich auf unterschiedliche Weise in Wien. Der auf Bewährung verurteilte Ben lernt im Netzwerk Tinder die rebellische Luka kennen. Doch was als unverbindliche Affäre beginnt, wirft schon bald die Frage nach der Definition von Liebe auf. Momo führt derweil eine virtuelle Beziehung mit Alex, der sich weigert, sie im echten Leben zu treffen, weil er online seine Behinderung bislang vor ihr verstecken konnte. Anna und Jakob hingegen sind verliebt und laden ihre privaten Sexvideos ins Internet, um damit Geld zu verdienen.

Der zweite Wettbewerbsfilm „Neubau“ (Regie: Johannes Maria Schmit, Deutschland 2020) mit Tucké Royale, Monika Zimmering, Jalda Rebling und Minh Duc Pham (FSK ab 16) ist am Samstag, 25. Januar, um 13 Uhr zu sehen. Der Film spielt im Sommer in der Brandenburger Provinz. Markus ist hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu seinen pflegebedürftigen Omas und der Sehnsucht nach einem anderen Leben in Berlin. In Tagträumen erscheint ihm immer häufiger eine Schar schillernder Dämonen als Vorboten einer queeren urbanen Wahlfamilie. Als er sich in Duc verliebt, wird alles noch komplizierter. Denn eigentlich stehen in Markus Neubauwohnung schon die gepackten Kisten für den Umzug in die große Stadt.

„Jiyan“ (Regie: Süheyla Schwenk, Deutschland 2019, mit deutschen Untertiteln, FSK ab 12) läuft am Samstag, 25.Januar, um 15.30 Uhr. Der Film spielt zunächst in Syrien: Hayat (Halima Ilter) hat ihre Heimat verlassen, doch die Albträume an die schrecklichen Erlebnisse verfolgen sie noch immer. Gemeinsam mit ihrem Mann Harun (Baran Sükrü Babacan) ist sie nach Deutschland gekommen, um ihrem ungeborenen Kind eine sichere Zukunft bieten zu können.

Als letzter Film ist am Sonntag, 26. Januar, um 15 Uhr der Dokumentar-Wettbewerbsfilm „Sommerkrieg“ (Regie: Moritz Schulz, Deutschland/ Ukraine 2019, mit deutschen Untertiteln) zu sehen. Die Ukraine befindet sich im Krieg. In einem paramilitärischen Ausbildungscamp lernen die beiden zwölfjährigen Kinder Jasmin und Jastrip, ihr Land zu ehren und zu verteidigen. Sie sollen eine neue Klasse junger Patrioten bilden. Doch wie wirken sich der Drill und die Indoktrination auf die Teilnehmer aus? Und was wird aus Jasmin und Jastrip, wenn sie das Lager verlassen?