Prämierung Fastnachtsgruppen am Parkfest

Parkfest : „Mir sin halt so“ ist die kreativste Fastnachtsgruppe

(con) Während des St. Ingberter Fastnachtsumzugs, der sich in diesem Jahr am 11. Januar durch die City schlängelte, schauten nicht nur Tausende Fasebooze zu, sondern auch eine Jury ganz genau hin. Denn wie jedes Jahr, werden im Nachgang besonders kreative Gruppen mit ihren aufwändigen Kostümen prämiert. In diesem Jahr bekam die Preisverleihung die ganz große Bühne, fand doch die Verkündung der besten Gruppen nicht wie sonst im stillen Kämmerlein der Stadtgärtnerei statt, sondern am vergangenen Samstag beim Parkfest. „Wir haben in diesem Jahr dreimal so viele zu Ehrende wie in den vergangenen Jahren“, sagte Ortsvorsteher Ulli Meyer, der mit seiner Stellvertreterin Irene Kaiser und Wolfgang Blatt vom Heimat- und Verkehrsverein Urkunden und Preise überreichte. Von der Biosphärenkiste als Gabe sei man abgekommen, denn „die lässt sich so schlecht unter den vielen Akteuren verteilen“. Also gab es für jede der drei Gewinner-Gruppen eine Kiste Apfelsecco aus der Biosphäre und einen Gutschein von der Metzgerei Petermann, mit der die Geehrten eine Grillparty schmeißen könnten. Angesichts der vielen aktiven Fastnachter „werden wir wohl aufstocken müssen“, so Meyer. Er verwies vor den Parkfestbesuchern noch einmal darauf, dass auch solch ein Umzug „ein Fest des Mitmachens“ ist, das nur stattfinden könne, weil es Menschen gebe, die Sorge dafür tragen. In diesem Zusammenhang bedankte er sich beim Stadtmarketing, dem THW, der Feuerwehr, der Polizei, dem DRK, dem Ordnungsamt, dem Bauhof und dem Heimat- und Verkehrsverein, der den Umzug viele Jahre organisiert hatte. Der Dank von Thomas Debrand ging auch an den Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins, Konrad Weisgerber, der seit Jahren den Entwurf für den Umzugs-Pin fertigt. „Wer von Ihnen einen hat, der hat mit dafür gesorgt, den Umzug zu organisieren“, sagte Debrand an die Zuschauer gerichtet.

Als Sieger bei der Prämierung der besten Ideen beim Fastnachtsumzug ging die Gruppe „Mir sin halt so“ mit ihren mobilen Duschen hervor, hier bei der Veranstaltung am 11. Februar. Fotos: Cornelia Jung. Foto: Cornelia Jung

Doch ohne die fantastischen Gruppen wäre der ganze Umzug nichts wert, fand der Wirtschaftsförderer. Es gebe Gruppen, die sehe man nicht nur in jedem Jahr beim Umzug, sondern später auch wieder auf dem „Treppchen“ bei der Prämierung. In diesem Jahr ging der dritte Platz an die Gruppe „Hauptsach Spass“ mit dem Motto „Bulli Parade“. Platz zwei ergatterten die „Hühner“ die als „Nimmersatte Verwandlungskünstler“ durch die Stadt zogen und den ersten Platz hatte sich „Mir sin halt so“ mit ihren mobilen Duschen verdient. Standesgemäß gingen alle mit einem „Alleh Hopp“ von der Bühne ab. Ein Dankeschön bekamen aber auch acht Ehrenamtler, die im Umzugs-Orga-Team mitarbeiteten und für viele Dinge im Hintergrund sorgten, ohne die kein Umzug möglich wäre.

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