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Polizei spendet an zwei Institutionen

Polizei spendet an zwei Institutionen

St. Ingbert. Ziemlich genau ein halbes Jahr nach dem elften Hoffest der St. Ingberter Polizei haben am Donnerstag Inspektionsleiter Dietmar Glandien und sein Stellvertreter Christian Schmitt die "Früchte" der Veranstaltung in Form von Förderschecks überreicht

St. Ingbert. Ziemlich genau ein halbes Jahr nach dem elften Hoffest der St. Ingberter Polizei haben am Donnerstag Inspektionsleiter Dietmar Glandien und sein Stellvertreter Christian Schmitt die "Früchte" der Veranstaltung in Form von Förderschecks überreicht. "Es ist uns ein Anliegen, mit dieser Spendenübergabe das Fest zu einem würdigen Abschluss zu bringen", so Glandien. Die Freude war ganz auf der Seite der Beschenkten, dem St. Ingberter Kinderschutzbund und dem Förderkreis der Albertus-Magnus-Schulen. Mit Essens- und Getränkeverkauf wurde ein Reinerlös von 885 Euro erwirtschaftet, den die Mitarbeiter "rund" machten. So teilte die Inspektion 1000 Euro auf, von denen Ute Strullmeier und Monika Schäfer vom Kinderschutzbund 700 Euro für zwei Projekte bekommen haben, die ohne Spenden nicht möglich wären.

Einmal gibt es da das Projekt "Große helfen Kleinen", bei dem in Einzelfällen Familien finanziell unter die Arme gegriffen wird. Eine andere, in St. Ingbert neu ins Leben gerufene Aktion ist das Kinderkultur-Abo, das "kulturelle Schwellenangst" bei den Jüngsten abbauen will, wie Schäfer erzählte. Geplant ist vorerst, eine fünfte Klasse behutsam an das Thema Kunst heranzuführen, indem vier Veranstaltungen besucht werden. Nicht jedes Kind hat auch aus finanziellen Gründen Zugang zu Dingen wie Kunst, Kultur, Musik und Tanz, weshalb die "Kinderschützer" dankbar für die Unterstützung sind.

Nicht weniger freute sich René Schneider, Vorsitzender des Förderkreises vom AMR und AMG, der bei der Spendenübergabe erzählte, was mit dem Geld geschieht. Seien es Anschaffungen in den Unterrichtsräumen oder auch Unterstützung von finanziell schwachen Familien bei Klassenfahrten, das Geld werde gebraucht. Geld für Prävention sei auch "egoistisch betrachtet" gut angelegt, sagte Glandien, "denn dann haben wir später weniger Arbeit". con