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Ortsrat will andere Bestattungsformen

Ortsrat will andere Bestattungsformen

Oberwürzbach. Eigentlich wollten die Oberwürzbacher mit den alternativen Bestattungsformen auf ihrem Friedhof schon weiter sein. Doch bei der Stadtverwaltung stand das Thema noch nicht zur Debatte, obwohl die Ortsratsmitglieder seit Mai auf eine Antwort über die Anlage von Rasengräbern oder/und einer Gemeinschaftsurnenwand warten

Oberwürzbach. Eigentlich wollten die Oberwürzbacher mit den alternativen Bestattungsformen auf ihrem Friedhof schon weiter sein. Doch bei der Stadtverwaltung stand das Thema noch nicht zur Debatte, obwohl die Ortsratsmitglieder seit Mai auf eine Antwort über die Anlage von Rasengräbern oder/und einer Gemeinschaftsurnenwand warten. Dunja Sauer (SPD) wollte bei der jüngsten Ortsratssitzung nicht einsehen, warum man fünf Monate brauche, um das auf einer Stadtratssitzung zum Tagesordnungspunkt zu machen. Deshalb drängt Ortsvorsteherin Lydia Schaar (CDU) auf Behandlung des Themas in der nächsten Ratssitzung.Mit öffentlichen Grünanlagen ging es in der Sitzung auch weiter. In einem Plan hatte die Stadtverwaltung alle von ihr zu pflegenden Flächen und den zugehörigen Arbeitsturnus aufgeführt. "Der hat schon im Vorfeld zu Belustigung geführt", so Schaar, denn die Pflegegänge waren aufs Jahr bezogen auf die Woche genau aufgeführt. "Uns bringt aber keine Liste was, die theoretisch irgendwo hängt, wenn die nicht eingehalten wird", ärgerte sich Gunther Degel (CDU). Bei Personalmangel müsse man eben Prioritäten setzen, meinte Swen Sauer (SPD). Das könne man doch gemeinsam mit der Stadtgärtnerei tun, schlug Dunja Sauer vor, weshalb die Verantwortlichen in eine der nächsten Ortsratsitzungen eingeladen werden.

Bei dieser Gelegenheit könnte auch Alfons Bubels (CDU) Frage beantwortet werden, was denn die Pflegemaßnahmen im Einzelnen beinhalten. Diskussionsstoff barg auch die Kostensituation der Krippenplätze, die in den städtischen Einrichtungen unterschiedlich ist. "Die Leute sind auf uns zugekommen und haben die Beitragsbemessung moniert, zumal wir uns hier in Oberwürzbach im oberen Bereich bewegen. Das ist für manchen schwer nachvollziehbar, warum es woanders in der Stadt billiger ist", wie Dunja Sauer sagte. "Eine Anpassung steht wohl in nächster Zeit an. Schließlich gelten die Gebühren seit zwei Jahren. Das ist aber ein schwieriges Thema, da gehen die Ausschüsse nicht gern ran", warf Schaar ein. Sie wies aber auch darauf hin, dass es von den jeweiligen Personalkosten, den Belegungszahlen und den Betreuungszeiten der Krippen abhänge, wie hoch die Gebühr angesetzt wird. con