Ortsrat Rohrbach wählt Roland Weber zum Ortsvorsteher

Konstituierende Sitzung : Roland Weber bleibt Ortsvorsteher

Der Rohrbacher Ortsrat konstituierte sich am Mittwochabend. Drei Mitglieder sind in diesem Gremium neu dabei.

Auch in Rohrbach hat sich am Mittwochabend der neue Ortsrat mit seinen 13 Mitgliedern konstituiert. Verabschiedet wurden in den Ortsratssitzung die nach der Kommunalwahl im Mai ausgeschiedenen Mitglieder Thomas Faulstich (SPD) in Abwesenheit sowie Jutta Fell (CDU) und Dirk Konrad (Freie Wähler). Fell legte ihr Mandat nach zwölf Jahren Gremiumsarbeit nieder, Konrad wechselte nach fünf Jahren vom Ortsrat in den Stadtrat.

Neu in der Runde, die immer im Bürgerhaus Rohrbach tagt, sind Guido Dresemann (CDU) und Josef Hirsch (Grüne). Wieder an Bord ist Jonathan Behr (SPD), der aufgrund eines Auslandsaufenthaltes im Rahmen seines Studiums am 1. Oktober 2016 sein Mandat niederlegte, das dann Faulstich erhielt. Dem Ortsrat gehören nach wie vor Herdis Behmann und Udo Schmitt für die SPD und für die CDU Wolfgang Heib, Christel Michély-Fickinger, Lisa Magenreuter, Jörg Schuh und Patrick Würtz an. Nico Weber und Roland Schwarz setzen ihre Stimme für die Freien Wähler ein.

Zum Ortsvorsteher wurde zum zweiten Male nach 2014 Roland Weber (parteilos) mit zehn Ja-Stimmen und einer Gegenstimme bestimmt. Sein Stellvertreter bleibt Jörg Schuh (CDU). Oberbürgermeister Hans Wagner war zur Vereidigung der Mandatsträger erschienen und wünschte gutes Gelingen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Der neue und alte Ortsvorsteher Weber (61) bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen: „Wir haben die letzten Jahre harmonisch miteinander gearbeitet. Wir haben unsere Ideen gegenüber dem Stadtrat vertreten und sind dort mit einer Stimme aufgetreten. Für uns war der klare Blick ins Auge unseres Gegenübers wichtig. Wir haben immer verantwortungsvoll im Sinne Rohrbachs gehandelt.“ Herdis Behmann (SPD) bescheinigte Roland Weber, dass er sich „immer für die Sache reingehängt“ habe und wünschte ihm und dem Ortsrat ein „Weiter so!“.

Mehr von Saarbrücker Zeitung