Ortsrat lehnt eine Verschiebung des Lichtmessmarktes ab

Ortsrat lehnt eine Verschiebung des Lichtmessmarktes ab

Marktmeister Alfred Hauck hatte Mitte Dezember 2016 ein Schreiben des Handelsverbands der Marktkaufleute Südwest erhalten, in dem ihn ein Vorstandsmitglied darüber informierte, dass der Termin für den Lichtmessmarkt am 6. Februar mit einer Parallelveranstaltung in Neunkirchen kollidiere. Gleichzeitig wurde er darum gebeten, den St. Ingberter Markt um eine Woche auf den 13. Februar zu verschieben, weil die Stadt sonst auf viele Stammhändler und attraktive Sortimente in St. Ingberts Fußgängerzone verzichten müsse. Diese Bitte wurde auch an den Ortsrat St. Ingbert-Mitte herangetragen.

Kein traditioneller Termin

Die Stadtverwaltung zeigte sich dem Wunsch nach einer Termin-Verschiebung aufgeschlossen, auch deshalb, weil es sich bei dem Lichtmess-Krammarkt in der Fußgängerzone um "keinen traditionellen Termin handele". Auch in der Vergangenheit habe es schon Verlegungen gegeben, wenn der Markt beispielsweise auf Rosenmontag fiel.

Ganz so aufgeschlossen zeigte sich der Ortsrat in seiner jüngsten Sitzung aber nicht. Prinzipiell sehe er eine Verschiebung nicht als problematisch an, sagte der Ortsvorsteher "Aber für dieses Jahr halte ich das für zu kurzfristig, um das jetzt noch zu regeln. Das sollte mit allen Beteiligten rechtzeitig abgestimmt werden. Deshalb kommt das 2017 für uns nicht in Betracht", so Ulli Meyer. Prinzipiell stimme man der Verwaltung zu, dass sie den Markt verlege, wenn es zu Terminkollisionen komme. Man sei aber nicht damit einverstanden, dass es dann zu jährlich wechselnden Marktzeiten komme.