Ortsrat Hassel für Buswartehäuschen am Marktplatz

Ortsrat Hassel : Ortsrat will ein neues Buswartehäuschen

Am Marktplatz in Hassel soll die Haltestelle der baulichen Umgebung angepasst werden.

Nach der Sitzung ist vor der Sitzung: Nachdem sich der neue Ortsrat in Hassel am Dienstagabend mit seinen neuen Mitgliedern konstituiert hatte (wir berichteten), nahm er in einer weiteren Sitzung direkt im Anschluss auch gleich seine Arbeit auf. Das sei nicht unbedingt üblich, wie der wiedergewählte Ortsvorsteher Markus Hauck einleitete, doch man wolle einige Dinge schnell voranbringen. So etwa die Umgestaltung des Zuwegs zum Spielplatz an der Goethestraße, der barrierefrei werden soll. „Das war ja der Wunsch des Ortsrates“, wie Verwaltungsmitarbeiter Christian Lambert erinnerte. Die Maßnahmen seien auch bereits ausgeschrieben.

Ebenfalls einstimmig sprachen sich die Räte für den Bau des Buswartehäuschens am Marktplatz dafür aus. Hier sei ein neuer Beschluss des Ortsrates nötig, um Rechtssicherheit zu erlangen, wie Christian Lambert erläuterte. Zuvor war eine andere Bauart geplant. Doch mit Mitteln aus dem Dorfentwicklungsplan Hassel wolle man das Häuschen so gestalten, dass es sich in die restliche Bebauung einfügt. Eine genaue Summe konnte Lambert nicht nennen, doch er rechnete „Pi mal Daumen“ mit etwa 10 000 Euro plus die Kosten für das Dach.

Ein weiterer Punkt fand ebenfalls parteiübergreifende Zustimmung: Das Aufstellen einer Ruhebank auf dem Friedhof. Bei einer Sprechstunde sei Ortsvorsteher Hauck darauf angesprochen worden, dass dort zwei Bänke abhanden gekommen seien, wie er erzählte. Im investiven Haushalt der Stadt St. Ingbert seien jedoch keine Mittel mehr vorhanden, weswegen man auf Mittel des Ortsrates zurückgreifen wolle. „Das sind nur 500 Euro“, so der Ortsvorsteher. Die Bank soll einen steinernen Unterbau und Holzstreben zum Sitzen haben und auf dem neuen Teil des Friedhofs aufgestellt werden.

Mehr von Saarbrücker Zeitung