Ortsrat befasst sich mit Sanierung von Sportheim in Rohrbach

Kostenpflichtiger Inhalt: Sportheim in Rohrbach : Umkleiden weiterhin ohne warmes Wasser

Der SV Rohrbach hat momentan an vielen Stellen zu kämpfen. Der Ortsrat will jetzt wenigstens die rasche Sanierung des Sportheims.

Der SV Rohrbach ist zurzeit an gleich mehreren Stellen am Kämpfen. Da ist nicht nur die sportliche Situation, die nach zwei Niederlagen der 1. Mannschaft in der Verbandsliga nicht gerade rosig ist. Auch der Zustand des Vereinsheims und der Rasenplatz geben Anlass zur Sorge. Vor wenigen Wochen gruben Wildschweine das Naturgrün um und verursachten einen großen Flurschaden. (ausführlicher Bericht über die Situation folgt). Und dann ist da noch das Sportheim, das Herz des Vereinslebens, bei dem es gleich mehrere Baustellen gibt.

Hier stehen nach Angaben des Rohrbacher Ortsvorstehers Roland Weber schon seit geraumer Zeit noch Rest- und Instandsetzungsarbeiten an. Deshalb hatte Weber den Sachstand des Sportheims zum Thema der jüngsten Ortsratssitzung gemacht. Nachdem im Februar neue Fenster eingebaut wurden, fehlen nach Angaben von Weber immer noch Rollladenabschlussleisten an Fenstern und Türen im Bereich der Gaststätte und des Nebenraums. Auch die Verkleidung der offenliegenden Heizungsrohre im Innenbereich des Fußbodens sowie der Außenputz beziehungsweise die Verkleidung im Außenbereich an Fenster und Tür fehlen noch.

Zudem seien in den Umkleidekabinen nicht alle Fliesen repariert und die Warmwasserregelung im Duschraum sei immer noch defekt. Außerdem sei noch nicht klar, wie es mit der Dacherneuerung weitergehe.

Aus der Verwaltungsvorlage ging hervor, dass die Verputzfirma bereitstehe. Weiter heißt es in der Vorlage, dass die Beauftragung für die Fliesenarbeiten in der Dusche mittlerweile erfolgt sei. Die Fehlerfindung bei der Warmwasserversorgung in den Duschen der Heimmannschaft gestaltet sich nach Worten von Alex Beck vom Gebäudemanagement der Mittelstadt schwierig. Selbst eine hinzugezogene Fachfirma habe den Fehler nicht gefunden. Jedoch könne man festhalten, dass die Steuerung und Regelung nicht die Ursache des derzeitigen Zustandes ist.

Beck schlug vor, zwei Warmwasserstellen künftig nicht mehr zu nutzen und Sperrhähne einzubauen. Wegen der Trinkwasserhygiene müsse der Verein in diesen Duschen aber dann regelmäßig das Wasser laufen lassen. Einen Termin für die Planungen eines neuen Daches konnte Alex Beck in der Sitzung nicht nennen. Er machte aber deutlich: Bei der Bauzeit müsse sich der Verein auf mindestens fünf bis sechs Monate einstellen. Als neue Konstruktion schlug Beck ein Pultdach vor. Am Ende der Beratung stellte Roland Weber fest: „Wir werden an der Sache dranbleiben.“