Obsternte im Saarpfalz-Kreis Erst Saft, dann Schnaps aus der Heimat

Homburg/Bexbach/Kirkel · Kaum etwas ist in der Saarpfalz so beliebt wie das Keltern und Brennen von Obst. Jeder Verein hat sein eigenes Rezept und seinen eigenen Zeitplan. Die einen fangen jetzt mit den Äpfeln an, die anderen haben schon Schnaps gebrannt.

 Es gehört zu den Freuden des Herbstes, sein Obst im Kelter- und Brennhäuschen verarbeiten zu lassen, entweder zu Apfel- oder Birnensaft oder zu hochprozentigeren Spezialitäten. In den Vereinen ist man sehr erfinderisch, von Pastis bis Vogelbeere gibt es da alles, was sich brennen lässt. 

Es gehört zu den Freuden des Herbstes, sein Obst im Kelter- und Brennhäuschen verarbeiten zu lassen, entweder zu Apfel- oder Birnensaft oder zu hochprozentigeren Spezialitäten. In den Vereinen ist man sehr erfinderisch, von Pastis bis Vogelbeere gibt es da alles, was sich brennen lässt. 

Foto: dpa-tmn/Bernd F. Meier

Man kann alles brennen: Löwenzahn und Rosenblüten, Saubirne und Vogelbeere, Hundsärsch und Rosmarin. Man kann seine Maische mit Geschmacksrichtungen versehen: Kümmel, Kräuter oder Zimt. Man kann Calvados oder Pastis herstellen – und man kann natürlich auch mal den ganzen Nachmittag nur im Brennhäuschen sitzen und probieren.